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K+S-Aktie: Shortseller sitzen auf einem explosiven Pulverfass




19.08.13 08:54
aktiencheck.de EXKLUSIV

Kassel (www.aktiencheck.de) - Das Hauen und Stechen um die Aktie des Kali- und Salzherstellers K+S (ISIN DE000KSAG888 / WKN KSAG88) geht weiter.

Die Shortseller sitzen dabei auf einem explosiven Pulverfass.

Basierend auf den wagen Äußerungen des Uralkali-Chefs Vadislav Baumgertner wurden inzwischen über 13,6% der K+S-Aktien leerverkauft. Ein explosives Gemisch, das sich jederzeit entzünden kann.

Zunächst einmal ist unklar, welchen Einfluss der weltweit führende Kali-Produzent Uralkali tatsächlich auf die Kali-Preisfindung in Nordamerika und Europa haben wird. Der Boss des führenden Kali-Produzenten Nordamerikas Potash Corp. Bill Doyle hatte in einem Interview unmissverständlich deutlich gemacht, dass es den Russen gar nicht möglich sei im Alleingang die Preise in Nordamerika oder Europa ins Rutschen zu bringen. Dazu sei das Marktgewicht von Uralkali zu unbedeutend, die Anforderungen an die Logistik in den Absatzmärkten zu hoch. Auch K+S CEO Norbert Steiner hatte den Russen Wind aus den Segeln genommen. Die K+S-Produkte hätten gegenüber den Standardprodukten aus Osteuropa erhebliche qualitative Vorteile.

Noch entscheidende wird die Frage sein, ob die Russen den Kali-Preis überhaupt dauerhaft unter Druck setzen wollen, selbst wenn sie es könnten. Sinn machen würde das jedenfalls nicht. Selbst würde man sich damit am meisten Schaden. Vielleicht sollte doch nur Druck auf die Aktien der Wettbewerber und hier insbesondere auf die Aktie von K+S ausgeübt werden, um das Haus sturmreif für eine Übernahme zu schießen.

Die Indizien-Kette spricht für diese These. Der russische Düngemittel-Riese Eurochem ist mit einem Anteil von 9,98% bereits größter Einzelaktionär bei K+S. Mit fallenden Kursen der K+S-Aktie ließe sich dieser Einfluss sehr schnell ausbauen. Die russischen Oligarchen scheinen ihren Einfluss in der Kali-Branche vergrößern zu wollen. K+S würde den idealen Marktzugang zum europäischen Markt versprechen.

Die aktuellen Turbulenzen auf dem Kali-Markt werden die Aktionärsstruktur bei K+S noch mal kräftig durcheinander gewirbelt haben. Bereits vor dem großen Kurssturz hatte sich die US-amerikanische Investmentbank Goldman Sachs über 5% der K+S-Anteile gesichert. Wenig später zogen die Wallstreet-Banker von Morgan Stanley nach und brachten mehr als 10% der K+S-Aktien unter ihre Kontrolle. Welcher Auftraggeber verbirgt sich hinter den Wallstreet-Bankern?

Sollte sich in den nächsten Tagen ein geheimer Übernahmeinteressent an K+S aus der Deckung wagen, dann würde die Explosion des Pulverfasses die Shortseller zerreißen, dass es nur so kracht. Die Folge wäre einer der gewaltigsten Short Squeezes der DAX-Geschichte.

Diese Handelswoche wird richtig spannend. Halten sich die Käufer der K+S-Aktien an die offiziellen Spielregeln, so müssen sie diese Woche die Hosen runter lassen und ihre neuen Stimmrechte-Anteile melden. Die Stimmung kann sekündlich umschlagen.

Die K+S-Aktie legt aktuell im Tradegate-Handel 0,67% auf 18,60 Euro zu. Damit zeigt die Aktie des Kasseler Düngemittel-Konzerns eine beeindruckende relative Stärke. Die Vorgaben aus den USA waren denkbar schlecht. Die Papiere der führenden nordamerikanischen Kali-Hersteller gerieten zum Wochenende heftig unter Druck. Offenbar gibt es bei K+S derzeit keinen Verkaufsdruck mehr. Die Stimmung scheint langsam zu drehen. (19.08.2013/ac/e/a)



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