Kassel (www.aktiencheck.de) - Der Kali-Streit zwischen der weißrussischen Belaruskali und der russischen Uralkali scheint weiter zu eskalieren.
Wie die ehemals gemeinsame und zuletzt ausschließlich für Belaruskali tätige Vertriebsgesellschaft JSC Belarusian Potash Company in einer Stellungnahme mitteilte, ist den Weißrussen wohl ein Großteil des Vertriebsteams in China abhanden gekommen. BPC sieht sich genötigt in der offiziellen Stellungnahme darauf hinzuweisen, dass die fünf dort namentlich genannten Vertriebsmitarbeiter nicht mehr für BPC tätig sind. Der Leiter der Vertriebsniederlassung in Peking Si Yangong ist offenbar auch fahnenflüchtig. Hier sieht man sich veranlasst auf dessen zweijähriges Wettbewerbsverbot zu verweisen.
Es hat ganz den Anschein, als habe Wettbewerber Uralkali sich die Unterstützung großer Teile des ehemals gemeinsamen Vertriebsteams gesichert.
Das China-Geschäft von K+S (ISIN DE000KSAG888/ WKN KSAG88)-Wettbewerber Belaruskali wird damit sicher nicht einfacher. Die Wogen im Kalistreit zwischen Belaruskali und Uralkali werden damit sicher auch nicht geglättet.
Wenn Belaruskali und Uralkali zudem nun mit getrennten und im scharfen Wettbewerb miteinander stehende Vertriebsteams in China auf Kundenfang gehen, dürfte das der Preisentwicklung beim Kali ganz sicher auch nicht dienlich sein.
Die K+S-Aktie verliert aktuell 1,46% auf 18,88 Euro im Xetra-Handel. (01.10.2013/ac/e/a)
Wie die ehemals gemeinsame und zuletzt ausschließlich für Belaruskali tätige Vertriebsgesellschaft JSC Belarusian Potash Company in einer Stellungnahme mitteilte, ist den Weißrussen wohl ein Großteil des Vertriebsteams in China abhanden gekommen. BPC sieht sich genötigt in der offiziellen Stellungnahme darauf hinzuweisen, dass die fünf dort namentlich genannten Vertriebsmitarbeiter nicht mehr für BPC tätig sind. Der Leiter der Vertriebsniederlassung in Peking Si Yangong ist offenbar auch fahnenflüchtig. Hier sieht man sich veranlasst auf dessen zweijähriges Wettbewerbsverbot zu verweisen.
Es hat ganz den Anschein, als habe Wettbewerber Uralkali sich die Unterstützung großer Teile des ehemals gemeinsamen Vertriebsteams gesichert.
Das China-Geschäft von K+S (ISIN DE000KSAG888/ WKN KSAG88)-Wettbewerber Belaruskali wird damit sicher nicht einfacher. Die Wogen im Kalistreit zwischen Belaruskali und Uralkali werden damit sicher auch nicht geglättet.
Wenn Belaruskali und Uralkali zudem nun mit getrennten und im scharfen Wettbewerb miteinander stehende Vertriebsteams in China auf Kundenfang gehen, dürfte das der Preisentwicklung beim Kali ganz sicher auch nicht dienlich sein.
Die K+S-Aktie verliert aktuell 1,46% auf 18,88 Euro im Xetra-Handel. (01.10.2013/ac/e/a)
Archivbeitrag vom 01.10.2013. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.