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K+S-Aktie: Aus Aschenputtel wird eine Erholungsspekulation! Kaufempfehlung - Aktienanalyse




23.02.15 07:14
Frankfurter Börsenbrief

Detmold (www.aktiencheck.de) - K+S-Aktienanalyse vom "Frankfurter Börsenbrief":

Die Aktienexperten vom "Frankfurter Börsenbrief" nehmen in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie des Kali- und Salzherstellers K+S AG (ISIN: DE000KSAG888, WKN: KSAG88, Ticker-Symbol: SDF, Nasdaq OTC-Symbol: KPLUF) unter die Lupe.

Die Aktie von K+S sei das aktuelle Aschenputtel im DAX. Doch zuletzt habe die Aktie eine bemerkenswert gute Figur auf der Tanzfläche des Marktes gemacht. Das sei vor dem Hintergrund der vorher unterirdischen Kursentwicklung umso spannender: Im Jahr 2013 sei die Aktie innerhalb weniger Monate von knapp 38 Euro auf im Tief gerade mal etwa 15 Euro geschossen worden. Hintergrund sei die Ankündigung von Uralkali gewesen, aus dem gemeinsamen Kartell mit Belaruskali auszutreten und die eigenen Kapazitäten ohne Rücksicht auf den Preis zu verstärken. Das habe für Verunsicherung am Markt gesorgt.

Inzwischen haätten sich die Schockwellen etwas beruhigt und man dürfe wieder nach vorne blicken. Am 16.02. sei es in die "Quiet Period" gegangen, bevor es dann am 12.03 den Finanzbericht 2014 geben solle. Einige Branchenkollegen seien schon etwas schneller gewesen: Potash beispielsweise habe für das Schlussquartal 2014 über ein Rekord-Verkaufsvolumen bei Kali berichtet und habe das Ergebnis je Aktie von 0,26 auf 0,49 US-Dollar gesteigert. Bei The Mosaic Company sei der Quartalsgewinn von 0,30 auf 0,97 Dollar verbessert. Insofern dürfe man auch bei K+S hoffen.

K+S stehe analog zum Firmennamen thematisch auf zwei Beinen, nämlich Kali-/ Magnesiumprodukte einerseits und Salz andererseits. Die Story für den ersteren Bereich liege z.B. in der Erwartung sinkender Agrarflächen bei ansteigendem Proteinverbrauch pro Kopf gerechnet. Beides zusammen genommen verlange eine effizientere Bewirtschaftung von Ackerflächen. Und hierfür brauche man Dünger bzw. Bodenzusatzstoffe.

Aber auch darüber hinaus gebe es eine Reihe von Anwendungsfeldern wie z.B. im Bereich Ernährung, Gesundheit und Industrie. Unter der Kali-Überschrift laufe auch das Legacy-Projekt in Kanada, für das (im Zeitraum 2011 bis 2022) Investitionen von 4,1 Mrd. CAD (Kanadischer Dollar) veranschlagt gewesen seien. Ab 2017 solle hieraus eine Produktionskapazität von 2,0 Mio. t zur Verfügung stehen, später auch noch mehr. Geplante Inbetriebnahme im Sommer 2016.

Unter der zweiten Säule "Salz" habe man sich besonders Auftausalz vorzustellen sowie jeweils deutlich kleiner im Umsatzanteil (per 2013) auch Gewerbesalz, Speise- und Industriesalz. K+S habe hier eine international starke Stellung, besonders in Europa (esco) sowie Südamerika (K+S Chile) und Nordamerika (Morton Salt). Das erste Dreivierteljahr 2014 habe K+S einen Umsatzrückgang von 5,7% auf 2.801,6 Mio. Euro gebracht. Dabei sei der Überschuss von 360,7 auf 319,7