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Jahresauftakt für Aktienmärkte verläuft bisher sehr freundlich




11.01.19 16:06
Raiffeisen Bank International AG

Wien (www.aktiencheck.de) - Der Jahresauftakt für Aktienmärkte verläuft bisher sehr freundlich, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG.

Die ursprünglich nur für zwei Tage anberaumten Gespräche zwischen USA und China seien um einen Tag verlängert worden - für viele Marktteilnehmer ein Zeichen, wie ernsthaft die beiden größten Volkswirtschaften der Welt an der Lösung des Problems arbeiten würden. Der wirkliche Durchbruch sei zwar noch nicht gelungen, alleine aber die Tatsache, dass es scheinbar Annäherungen zwischen den Streitparteien gebe, habe an den Märkten wieder vermehrt Optimismus aufkommen lassen. Auch die Analysten der Raiffeisen Bank International AG würden gute Chancen sehen, dass es letztendlich zu einem vorläufigen Waffenstillstand komme, selbst wenn sich der Verhandlungsprozess noch einige Wochen hinziehen könnte.

Ebenfalls stützend für die Aktienbörsen hätten sich auch die taubenhafteren Töne der US-Notenbanker ausgewirkt. Nachdem die Aktienmärkte nach der überaus schwachen Performance im Dezember deutlich überverkauft gewesen seien, hätten sie seitdem Boden gutmachen. Der marktbreite S&P 500 (ISIN: US78378X1072, WKN: A0AET0) habe nach seinem zwischenzeitlichen Tief am 24.12.2018 über zehn Prozent zugelegt und notiere nun schon bereits den fünften Handelstag in Folge im Plus. Dies decke sich mit der generellen optimistischen Sicht der Analysten der Raiffeisen Bank International AG für H1 2019 im Hinblick auf Aktienmärkte, dennoch könnten sie vorerst noch keine vollständige Entwarnung geben. Denn obwohl sie weiterhin davon ausgehen würden, dass man mit Ende des vergangenen Jahres die Tiefs erreicht habe, fehle noch eine breitere Bodenbildung. Es wäre nicht überraschend, wenn im Rahmen einer solchen Bodenbildung die Zugewinne der letzten Handelstage vorrübergehend noch einmal abschmelzen würden, ohne dabei unser mittelfristiges Szenario in Frage zu stellen.

Für die Märkte von Relevanz werde in der kommenden Woche unter anderem das Brexit-Votum im britischen Parlament sein. Das Überraschungspotential sei aus Sicht der Analysten der Raiffeisen Bank International AG allerdings gering, da davon auszugehen sei, dass die Abgeordneten des Unterhauses gegen das Brexit-Scheidungsabkommen stimmen würden. Einen harten Brexit würden sie aber nach wie vor als unrealistisch ansehen.

Die Stimmung an den Märkten werde kommende Woche auch von den US-Banken beeinflusst, welche mit ihren Ergebnissen die US-Berichtssaison einläuten würden. Das erwartete Gewinnwachstum für die S&P 500-Unternehmen sei gemäß Bloomberg in den vergangenen Wochen kontinuierlich zurückgenommen worden und liege aktuell unter 13% für das vierte Quartal. Aufgrund dieses Umstandes würden die Analysten der Raiffeisen Bank International AG vorwiegend Ergebnisse erwarten, die über den Erwartungen lägen. (11.01.2019/ac/a/m)






 
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