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Investitionshöhe statt Rendite




05.09.18 17:05
PGIM Fixed Income

Newark (www.aktiencheck.de) - Die Renditen waren im zweiten Quartal 2018 weltweit stark, so David Hunt, CEO von PGIM.

Langfristig orientierte Anleger sollten sich nach Ansicht der Experten jedoch nicht darauf fokussieren. Das eigentliche Problem, das sich derzeit auf das Wachstum der Weltwirtschaft auswirke, sei die anhaltende Stagnation der Produktivität in den Industrieländern. Diese liege derzeit nahe Null. Zudem habe die Produktivität in den vergangenen fünf Jahren deutlich unter dem Langzeittrend gelegen. Es sei klar, dass das Ausnutzen der Stärke des globalen Wirtschaftsumfelds, um die Produktivität anzukurbeln, der entscheidende Faktor dafür sein werde, ob das derzeitige Wachstum ein Zuckerrausch von kurzer Dauer sein werde oder nachhaltigen Wohlstand für Unternehmen und Arbeitnehmer schaffe.

Es gebe verschiedene Theorien, warum die globale Produktivität hinter ihren Erwartungen zurückbleibe. Nathan Sheets, Chefökonom bei PGIM Fixed Income, habe jüngst einen Bericht veröffentlicht, der die Hauptursachen der stagnierenden Produktivität im Einzelnen untersuche. Darin schlussfolgere er, dass zwar eine Reihe von Faktoren eine Rolle spielen würden, die treibende Kraft in den letzten Jahren aber sehr wahrscheinlich die geringen Unternehmensinvestitionen gewesen seien. Eine wichtige Erkenntnis, die eine weitverbreitete Ansicht widerlege, dass fortwährende technologische Entwicklungen nicht hinreichend transformativ und in der Lage seien, die Produktivität auf der Makroebene zu steigern. Das bedeute, dass die Industrieländer ihre Investitionen erhöhen müssten, um die Produktivität - und damit das Ergebnis - des Wirtschaftswachstums zu steigern.

Die in der Studie beschriebenen Auswirkungen seien weitreichend und würden bei langfristigen Investoren beginnen, die sich sowohl auf den Umfang als auch die Art ihrer Investitionsausgaben konzentrieren würden. Die allgemeine Tendenz sei positiv und die weltweiten Unternehmensinvestitionen seien im Jahr 2017 um 4 Prozent gestiegen - verglichen mit einem durchschnittlichen Wachstum von 2,5 Prozent in den letzten vier Jahren davor. Auch das Jahr 2018 habe einen soliden Start verzeichnet. Wenn sich dieser Trend fortsetzt, dürfte es einfacher zu erkennen sein, ob das derzeitige Wachstum anhält; und zugleich ein Zeichen dafür sein, dass wir die heutigen Gewinne für die Zukunft investieren, anstatt sie zu konsumieren, so die Experten von PGIM. (05.09.2018/ac/a/m)





 
 
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