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Internationale Konjunkturdaten: Wochenvorschau




20.11.20 13:50
DekaBank

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Euroland: Einkaufsmanagerindex (Montag): Die Wirtschaft in Euroland befindet sich in diesem Jahr auf einer ausgeprägten Berg- und Talfahrt, berichten die Analysten der DekaBank.

Nach einem bespiellosen Absturz im ersten Halbjahr sei eine starke Aufholbewegung im dritten Quartal gefolgt. Mittlerweile gehe es wieder abwärts. Die Teillockdowns seit Ende Oktober in vielen europäischen Ländern würden die Stimmung trüben. Darauf dürften auch die Einkaufsmanagerindices im November hinweisen. Die bisherigen Einschränkungen würden aber vor allem die Dienstleister treffen, von denen ein deutliches Rezessionssignal ausgehe. Die Industrie hingegen komme bislang wesentlich besser durch die zweite Corona-Welle und verlangsame die realwirtschaftliche Abwärtsbewegung erheblich.

Deutschland: ifo Geschäftsklima (Dienstag): Egal, wo man derzeit in Europa hinblicke, würden sich die Volkswirtschaften wenigstens in einem Teillockdown, oftmals sogar in einem Volllockdown befinden. Diese würden ausschließlich die Dienstleistungsbereiche - zumeist Freizeitdienstleistungen und Handel - allerdings in unterschiedlichem Ausmaß treffen. In diesem Umfeld falle es den Unternehmen nicht nur schwerer, Geschäfte im Inland zu tätigen, auch die Auslandsgeschäfte würden vor allem wegen der Konjunkturabkühlung in den Partnerländern leiden. In diesem Umfeld sei mit einer Eintrübung des ifo-Geschäftsklimas im Berichtsmonat November zu rechnen. Interessant werde der Blick auf die Geschäftserwartungen, ob sich dort die positiven Nachrichten zu den Impfstoffen niederschlagen würden.

USA: Einnahmen und Ausgaben der privaten Haushalte (Mittwoch): Am Donnerstag werde in den USA Thanksgiving gefeiert. Hierdurch verkürze sich die Datenwoche und sorge dafür, dass am Vortag ein voller Datenkalender veröffentlicht werde. Zugegeben, die von den Analysten erwarteten Veränderungsraten für die persönlichen Einnahmen und die privaten Konsumausgaben im Oktober seien mit Blick auf die vergangenen Monate weit weniger spektakulär. Dennoch lohne sich ein Blick auf diese Daten: Die Einnahmen dürften aufgrund des Auflaufens des Kreditprogramms für Unternehmen gegenüber dem Vormonat gesunken sein. Ca. 140 Mrd. US-Dollar sei dieser Einkommensverlust hoch. Gleichwohl würden Tagesdaten zum Konsum andeuten, dass dieser im Vergleich zum Vormonat angestiegen sei. Somit dürfte der Wegfall der Fiskalhilfe zu einem weiteren Rückgang der Sparquote beigetragen haben. (20.11.2020/ac/a/m)





 
 
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