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Internationale Aktienmärkte kehren wieder in den 2019-Modus zurück




14.01.20 16:14
National-Bank AG

Essen (www.aktiencheck.de) - Nach den Verunsicherungen zu Beginn des Jahres aufgrund der politischen Turbulenzen zwischen den USA und Iran sind die internationalen Aktienmärkte in den letzten Tagen wieder in den 2019-Modus zurückgekehrt, so die Analysten der National-Bank AG.

Dies bedeute: Steigende Aktienkurse aufgrund der Erwartung einer sich im Zuge der Beruhigung der Handelsstreitigkeiten belebenden globalen Wirtschaft in Kombination mit der Hoffnung auf sich spürbar verbessernde Unternehmensgewinne, insbesondere bei exportorientierten Unternehmen. Symbolhaft für diese Entwicklung stehe morgen die Unterzeichnung des vielzitierten "Phase One China Deals" in Washington auf der Agenda. Ursprünglich als impulsantes Gipfeltreffen zwischen US-Präsident Trump und seinem chinesischen Counterpart Xige plane, bleibe der chinesische Regierungschef diesem Zeremoniell jedoch fern. Laut Nachrichtenagenturen aufgrund der Sorge, dass Präsident Trump noch kurz vor Toreschluss das Abkommen mit zusätzlichen Forderungen gefährden könnte. Dies zeige, dass das Vertrauen zwischen beiden Seiten - trotz der nunmehr anstehenden Unterzeichnung einer ersten Einigung - stark gelitten habe. Die Wiederherstellung dieses Vertrauens werde zukünftig eine zentrale Aufgabe sein. Hinsichtlich des Erfolgs dieses Vorhabens sei aber kein Optimismus angebracht, zu tief seien die Gräben zwischen beiden wirtschaftlichen Machtpolen. Ohne Vertrauen werde aber auch die avisierte Verabschiedung eines "Phase Two China Deals" nahezu unmöglich. In einem solchen sollten die bislang ausgesparten heiklen Themen Inhalt sein, welche die Grundfaktoren des chinesischen Wirtschaftsmodells tangieren würden. Die Analysten der National-Bank AG würden nach der Unterzeichnung des "Phase One China Deals" eine Ruhephase in den Handelsauseinandersetzungen zwischen den USA und China erwarten. An die Verabschiedung eines "Phase Two China Deals" würden sie nicht glauben. Diesbezüglich würden die Divergenzen zu gravierend erscheinen. Für die Aktienmärkte wirke dieses Szenario zunächst unterstützend, erst über die Zeitschiene sollten die anhaltenden Friktionen zwischen beiden Machtpolen wiederstärker die Stimmungslage an den Aktienmärkten beeinflussen.

Aktien

In relativer Betrachtung würden die Aktienmärkte anhaltend attraktiv bleiben. Der Vergleich zwischen den an den Aktien- und den an den Rentenmärkten zu erzielenden Renditen spreche weiterhin eine eindeutige Sprache und begünstige die Aktienanlage. Trotz der deutlichen Kursanstiege an den Aktienmärkten im letzten Jahr würden die Analysten der National-Bank AG die Bewertung für weiterhin moderat halten, vor allem an den europäischen Börsenplätzen. Hinzu kämen hohe Dividendenrenditen. Des Weiteren würden die wichtigen internationalen Notenbanken an ihrer expansiven Ausrichtung festhalten, so dass auch von dieser Seite die Börsenampeln weiter auf grün stünden. (14.01.2020/ac/a/m)





 
 
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