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Industrierohstoffe: Gegenwind nimmt zu




06.07.18 16:00
Helaba

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Nachdem das Verarbeitende Gewerbe wichtiger Abnehmerländer von Primärmetallen (China, Japan, Südkorea und Deutschland) zyklisch offenbar den Zenit überschritten hat, wirkt die Handelspolitik der Trump-Administration bei einer wohl falsch verstandenen US-Wachstumsstärke wahrscheinlich noch zusätzlich dämpfend, so die Analysten der Helaba.

Außerdem würden inzwischen von den Schwellenländern insgesamt erhebliche Risiken für die Weltkonjunktur ausgehen. Immerhin seien rund 60% des Welt-BIP auf diese Gruppe entfallen. Die Kapitalströme aus diesen Ländern hätten - lasse man die chinesische Währung außen vor - den US-Dollar zuletzt massiv aufwerten lassen. Hohe Dollarverschuldung dieser Ländern und Straffung der US-Geldpolitik würden Wirkung zeigen. Die wie nahezu alle Rohstoffe in US-Dollar notierten Primärmetalle hätten aufgrund der Währungsverhältnisse noch Spielraum nach unten. Allerdings dürfte eine diszipliniertere Investitions- und Angebotspolitik der Minenkonzerne als während der China-Euphorie um den letzten Dekaden-Wechsel das Ausmaß der Preisrückgänge wohl zumeist begrenzen. (06.07.2018/ac/a/m)





 
 
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