Indien kann den Goldpreis treiben
05.07.11 15:23
aktiencheck.de EXKLUSIV
London (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "CashBulls.net" haben einen Beitrag zu Indien veröffentlicht.
Nachfolgend finden Sie den genauen Wortlaut des Berichts:
Die Kauflaune in Indien ist ungebrochen. Seit Monaten beobachten Experten eine immer weiter steigende Nachfrage nach Gold in dem asiatischen Land. Zuletzt hat sich die Goldnachfrage auf Monatsbasis weit mehr als verdoppelt. Indische Experten gehen daher inzwischen davon aus, dass das Land 2011 einen neuen Rekord bei der Goldeinfuhr schaffen wird.
2010 importierte der Subkontinent 958 Tonnen Gold. Im laufenden Jahr sollte die Marke von 1.000 Tonnen locker geknackt werden. Allerdings richtet sich der Blick bei dieser Vorhersage auch sorgenvoll Richtung Himmel. Denn vieles wird bei den indischen Käufen der kommenden Monate vom Wetter abhängig sein. Verläuft die Monsunsaison, die den für die Landwirtschaft wichtigen Regen bringt, günstig, ist vor allem die Landbevölkerung in Kauflaune. Wohlhabende Bauern legen ihr Vermögen gerne in Gold an, das ist in ihren Augen krisensicherer als die indische Währung.
Mehr als 99 Prozent der indischen Nachfrage muss eingeführt werden, das Land verfügt kaum über eigene Minen. Solle tatsächlich im laufenden Jahr die Marke von 1.000 Tonnen Gold überschritten werden, was auch nach den bisherigen Zahlen als sehr wahrscheinlich gilt, würde rund 40 Prozent der weltweiten Minenproduktion in Indien benötigt werden. Welche Auswirkungen dies auf den Goldpreis haben könnte, ist leicht ersichtlich. Eine starke Nachfrage fördert den Preisauftrieb der Goldunze. So wundert es nicht, dass die Experten der Erste Bank aus Österreich mittelfristig einen Goldpreis von mehr als 2.000 Dollar je Unze als realistisch ansehen. (05.07.2011/ac/e/k)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Nachfolgend finden Sie den genauen Wortlaut des Berichts:
2010 importierte der Subkontinent 958 Tonnen Gold. Im laufenden Jahr sollte die Marke von 1.000 Tonnen locker geknackt werden. Allerdings richtet sich der Blick bei dieser Vorhersage auch sorgenvoll Richtung Himmel. Denn vieles wird bei den indischen Käufen der kommenden Monate vom Wetter abhängig sein. Verläuft die Monsunsaison, die den für die Landwirtschaft wichtigen Regen bringt, günstig, ist vor allem die Landbevölkerung in Kauflaune. Wohlhabende Bauern legen ihr Vermögen gerne in Gold an, das ist in ihren Augen krisensicherer als die indische Währung.
Mehr als 99 Prozent der indischen Nachfrage muss eingeführt werden, das Land verfügt kaum über eigene Minen. Solle tatsächlich im laufenden Jahr die Marke von 1.000 Tonnen Gold überschritten werden, was auch nach den bisherigen Zahlen als sehr wahrscheinlich gilt, würde rund 40 Prozent der weltweiten Minenproduktion in Indien benötigt werden. Welche Auswirkungen dies auf den Goldpreis haben könnte, ist leicht ersichtlich. Eine starke Nachfrage fördert den Preisauftrieb der Goldunze. So wundert es nicht, dass die Experten der Erste Bank aus Österreich mittelfristig einen Goldpreis von mehr als 2.000 Dollar je Unze als realistisch ansehen. (05.07.2011/ac/e/k)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 1.572,15 $ | 1.559,1 $ | 13,05 $ | +0,83% | 25.05./22:26 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| XC0009655157 | 965515 | 1.921 $ | 849,45 $ | |
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