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Kolumnist: Feingold-Research

ICO-Festival zeigt Chancen und Risiken




18.04.18 15:32
Feingold-Research

ICOs waren im Jahr 2017 noch heißer als Kryptowährungen selbst. Zuletzt folgte bei vielen Investoren jedoch ein Erwachen. Nicht nur weil der Markt für Kryptos ingesamt konsolidierte, sondern auch weil viele ICOs ihre Versprechen nicht hielten oder gar betrügerische Absichten hatten. Aufgrund der fehlenden Regulierung müssen Anleger genau hinsehen, um spannende Anlagechancen zu finden. Dabei helfen Veranstaltungen wie das ICO-Festival. Am 11. April fand in den Räumlichkeiten der Münchner KPMG-Dependance das erste ICO-Festival statt. Mit mehr als 200 Besuchern, 17 Vorträgen und 15 Pitches aussichtsreicher ICOs, war die Veranstaltung ein voller Erfolg. Sowohl Investoren als auch Gründer, die sich mit ihren ICOs präsentieren konnten, äußerten sich durchwegs positiv. Das ICO Festival in München war damit ein gelungener Auftakt für weitere Veranstaltungen, die in Frankfurt, Hamburg und Düsseldorf geplant sind.


Den aus der ganzen Welt angereisten Investoren und interessierten Gästen präsentierten sich 15 Unternehmen, die ihre Initial Coin Offerings vorstellten. Hier fand insbesondere die von den Veranstaltern kuratierte Auswahl der Pitches Anklang. „Wir haben besonderen Wert auf die Auswahl der ICOs gelegt, denn wie überall finden sich auch beim Thema Blockchain und Kryptowährungen leider schwarze Schafe oder unausgegorene Ideen, die kaum eine Chance auf Erfolg versprechen. Auf dem ICO Festival wollten wir daher nur den besten Ideen eine Bühne bieten und das Feedback der Investoren gibt uns mit diesem Konzept Recht“, erklärt Kent Gaertner, Geschäftsführer der Quadriga Communication GmbH und Mitveranstalter des ICO Festival.


Auch Dr. Michael Gebert, Geschäftsführer von Crowd Mentor Network und ebenfalls Mitveranstalter, zeigt sich überaus zufrieden mit der Veranstaltung in München. „Das Feedback sowohl von Investoren- als auch von Unternehmensseite zur ersten Veranstaltung ist sehr positiv. Das Konzept mit kurzen, knackigen Präsentationen und Vorträgen, kombiniert mit der Möglichkeit, Networking zu betreiben entspricht dem Bedürfnis unserer Zielgruppe nach komprimierter Information, die die wichtigsten Fakten auf den Punkt bringt. Das haben wir mit dem ersten ICO Festival umgesetzt und somit steht der geplanten Roadshow mit weiteren Events in ganz Europa nichts mehr im Weg.“


Nach dem Erfolg der Auftaktveranstaltung in München planen Gebert und Gaertner derzeit bereits die nächsten ICO Festivals in Hamburg, Frankfurt und Düsseldorf. Weitere Städte in ganz Europa sollen demnächst folgen, denn die Themen ICO, Blockchain, Kryptowährungen und Smart Contracts werden in den kommenden Monaten und Jahren immer weiter an Relevanz gewinnen. „Derzeit arbeiten wir an der Auswahl der präsentierenden Start-ups für die kommenden Events. Das ist bei der Vielzahl an Bewerbern nicht einfach, denn wir wollen natürlich die Qualität unserer Auftaktveranstaltung in München beibehalten“, erklärt Gebert und Gaertner fügt hinzu: „Für die Investoren soll es sich natürlich lohnen, auch zu den künftigen Veranstaltungen zu kommen, daher ist es wichtig, dass wir uns nicht wiederholen. Doch wir können bereits jetzt versprechen, dass wir aus der Vielzahl an Bewerbern ein spannendes Programm mit vielen neuen Pitches für die nächsten Städte zusammenstellen werden.“


Quelle: Quadriga Communication, eigene Recherche



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