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Hohe Volatilität der BIP-Ziffern Ungarns und Polens




17.11.20 09:30
Oberbank

Linz (www.aktiencheck.de) - Die meisten zentral- und osteuropäischen Staaten veröffentlichten Ende letzter Woche ihre ersten Hochrechnungen für die BIP-Zahlen des 3. Quartals, so Oberbank in ihrem aktuellen Tageskommentar zu den internationalen Finanzmärkten.

So habe Ungarn beispielsweise mit recht ordentlichen Zahlen überrascht. Polen habe sogar seine eigenen Prognosen übertroffen. Insgesamt seien alle diese Ziffern derzeit aber mit Vorsicht zu lesen, weil dieses Jahr durch die massiven Rückgänge im Zusammenhang mit Corona im Frühjahr und die anschließende Erholung im Sommer für hohe Volatilitäten der Zahlen sorge. Zudem kämen mittlerweile neuerliche Lockdowns durch die zweite Covid-Welle, die das Bild wieder trüben würden.

Ein weiteres Thema sei das drohende Veto Ungarns und Polens hinsichtlich der Forderung der EU nach Rechtsstaatlichkeit. Derzeit scheine völlig unklar, ob ein derartiges Veto den Euro schwäche und den Ungarischen Forint (HUF) und den Polnischen Zloty (PLN) stärke, oder es sich umgekehrt entwickeln würde. Die neue Richtlinie der Rechtsstaatlichkeit würde neue Strafen in der Zukunft ermöglichen. Die Entwicklungen von HUF und PLN würden also sehr stark von den in den kommenden Monaten zu setzenden Schritten abhängen. (17.11.2020/ac/a/m)





 
 
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