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Hoffnung auf Jahresendrally?




04.12.18 11:55
DONNER & REUSCHEL AG

Hamburg (www.aktiencheck.de) - Zwei der wichtigsten Faktoren für die künftige globale Konjunkturentwicklung sind der Verlauf des Handelskriegs und die Höhe der US-Zinsen, so Carsten Mumm, Chefvolkswirt bei der Privatbank DONNER & REUSCHEL.

Bei beiden habe es eine unerwartete Bewegung gegeben. Zunächst sei aus den Äußerungen des US-Notenbank Chefs, Jerome Powell, abgeleitet worden, dass in 2019 weniger als die drei erwarteten Zinsschritte folgen könnten. Daraufhin sei die Rendite 10-jähriger US-Treasuries unter die Marke von drei Prozent p.a. gesunken Am Wochenende sei dann die überraschende Verkündung eines vorläufigen gegenseitigen Verzichts auf neue Zollerhebungen zwischen den USA und China gefolgt. Schwächer steigende Leitzinsen, sinkende Renditen bei langen Laufzeiten und eine Abmilderung des Handelskriegs hätten die globalen Aktienmärkte am Anfang der Woche beflügelt. Hinzugekommen sei auch der auf 59,3 überraschend angestiegene ISM Einkaufsmanager für das Verarbeitende Gewerbe in den USA - ein Zeichen für eine weiter dynamische Konjunkturentwicklung. Mit Ausnahme Italiens hätten auch einige europäische Einkaufsmanagerindices zugelegt. Es wäre jedoch verfrüht, um daraus den Start einer Jahresendrally abzuleiten. Für Deutschland würden die Veröffentlichung der Auftragseingänge und der Industrieproduktion im Wochenverlauf mehr Klarheit schaffen. (04.12.2018/ac/a/m)





 
 
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