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Höhenflug der Ölpreise - Dies sind die Gewinner und Verlierer




12.06.18 10:40
Danske Invest

Kopenhagen (www.aktiencheck.de) - Seit ihrem Tiefpunkt Anfang 2016 haben sich die Ölpreise mehr als verdoppelt. Die Ursachen und Auswirkungen für den steilen Preisanstieg des schwarzen Goldes sind vielfältig, so Marc Homsy, Leiter Anlagenvertrieb Deutschland bei Danske Invest.

Der Preis für Brent-Öl habe kürzlich das erste Mal seit November 2014 die Marke von 80 US-Dollar geknackt. Dafür gebe es mehrere Ursachen. "Als der Ölpreis 2016 seinen Tiefpunkt erreichte, hatten wir am Markt ein Überangebot und brechend volle Lagerbestände, die wie eine schwere Decke auf den Ölpreisen lagen", so Marc Homsy. "Doch die niedrigen Preise führten zu einer Stilllegung vieler Förderstätten, die nicht mehr rentabel waren. Dies trug zur Reduzierung des Angebots bei. Gleichzeitig heizte das hohe Wirtschaftswachstum die Nachfrage an, und die OPEC vereinbarte Produktionskürzungen mit Russland, um die hohen Lagerbestände abzubauen."

Im Ergebnis sei der Ölmarkt heute anfälliger für Ereignisse, die das globale Angebot reduzieren könnten: Sowohl die Wiedereinführung der US-Sanktionen gegenüber dem Iran als auch die gravierende Wirtschaftskrise in Venezuela hätten beispielsweise einen Rückgang der Produktion zur Folge gehabt. (12.06.2018/ac/a/m)





 
 
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