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Kolumnist: Holger Steffen

Heidelberger Druck: An der entscheidenden Wendemarke




28.11.17 12:42
Holger Steffen

Die Aktie von Heidelberger Druck hat sich von dem Absturz in der ersten
Novemberhälfte etwas erholt und damit die überkaufte Lage abgebaut. An
der Marke von 3 Euro muss die Schicksalsfrage geklärt werden.
Heidelberger Druck fehlt weiterhin die Auftrags- und Umsatzdynamik.
Die Zahlen für das zweite Quartal waren wieder enttäuschend, das Ziel,
die Erlöse in der Finanzperiode 2017/18 auf Vorjahresniveau zu halten,
wird angesichts eines niedrigen Auftragseingangs schwierig. Abseits
dieses elementaren Problems sieht es bei Heidelberger Druck eigentlich
gut aus. Das Unternehmen hat im wichtigen Digitaldruckgeschäft endlich
seinen Platz gefunden, baut das margenstarke Geschäft mit
Verbrauchsmaterialien aus und setzt künftig verstärkt auf Vernetzung und
IT-Dienste – ein weiteres vielversprechendes Wachstumsfeld.

Strukturell spricht daher viel dafür Heidelberger Druck als
Wachstumswert einzustufen, was die Börse im Herbst auch getan hat. Aber
es fehlt an den Auftragseingängen, die diese Einschätzung untermauern
müssen. Die Marke von 3 Euro scheint sich hierbei als entscheidende
Wendemarke zu etablieren. Kann die Aktie dieses Niveau wieder knacken,
ist der Weg noch oben frei. Dafür bedarf es aber erst einmal einer
Stabilisierung zwischen 2,80 und 3,00 Euro – und danach guter
Nachrichten von der Auftragsfront, die die Hoffnung untermauern, dass
der Konzern nach der Umstrukturierung des Portfolios auf einen
nachhaltigen Expansionspfad einschwenkt.


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