Heidelberg (www.aktiencheck.de) - Heidelberger Druck Quartalszahlen: Dicke Verluste trotz operativer Fortschritte - Finger weg
Die Heidelberger Druckmaschinen AG (ISIN: DE0007314007, WKN: 731400, Ticker-Symbol: HDD, Nasdaq OTC-Symbol: HBGRF) hat heute Morgen die Quartalszahlen für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2014/15 gemeldet. Operativ hat die Heidelberger Druckmaschinen AG zwar weitere Fortschritte erzielt. Unterm Strich verblieb immer noch ein dickes Minus vom -34 Mio. Euro. Vorsichtige Investoren lassen daher trotz aller Turnaround-Hoffnungen weiterhin die Finger von den Aktien der Heidelberger Druckmaschinen AG.
Die Heidelberger Druckmaschinen-Quartalszahlen für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2014/15 waren weiterhin tiefrot. Die Umsatzerlöse sackten um -14% von 504 Mio. Euro im Vorjahresquartal auf 435 Mio. Euro in Q1 2014/15. Beim Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) ohne Sondereinflüsse gelang zwar der Sprung von -2 Mio. Euro auf +6 Mio. Euro. Das tiefrote Finanzergebnis von -17 Mio. Euro (Vorjahr -12 Mio. Euro) sorgt aber weiterhin für dicke Verluste bei der Heidelberger Druckmaschinen AG. Das Ergebnis vor Steuern verbesserte sich leicht von -33 Mio. Euro auf -28 Mio. Euro. Beim Ergebnis nach Steuern verblieb ein dicker Verlust von -34 Mio. Euro (Vorjahr -38 Mio. Euro).
Besorgniserregend ist der negative free Cash-Flow von -66 Mio. Euro (Vorjahr 0 Mio. Euro). Die Nettofinanzverschuldung stieg von 258 Mio. Euro auf 297 Mio. Euro.
Der Ausblick des Managements erscheint vor dem Hintergrund der tiefroten Quartalszahlen ausgesprochen ambitioniert. Die Heidelberger Druckmaschinen AG hält an ihrem mittelfristigen Ergebnisziel einer operativen EBITDA-Marge von mindestens 8% im Geschäftsjahr 2015/16 fest. Für das laufende Geschäftsjahr 2014/15 will die Heidelberger Druckmaschinen AG den Umsatz stabil halten und die operative Profitabilität steigern.
Es bleibt dabei. Die Heidelberger Druckmaschinen AG ist bis heute nicht in der Lage, auch nur annähernd die Kapitalkosten zu verdienen. Geld verdienen bei der Heidelberger Druckmaschinen AG nur die Banken und Gläubiger. Die Aktionäre der Heidelberger Druckmaschinen AG werden auf absehbare Zeit leer ausgehen. Selbst wenn das Ziel der operativen EBITDA-Marge eines Tages erreicht werden sollte, würde dieses durch das tiefrote Finanzergebnis nahezu vollständig aufgezehrt.
Die Heidelberger Druckmaschinen AG wird um eine weitere Kapitalerhöhung nicht herum kommen. Für die Aktionäre wäre das wohl perspektivisch auch die beste Lösung. Allerdings würde die Kapitalerhöhung den Aktienkurs der Heidelberger Druckmaschinen AG nochmals deutlich unter Druck setzen.
Vorsichtige Investoren lassen daher weiterhin die Finger weg von den Aktien der Heidelberger Druckmaschinen AG.
Börsenplätze Heidelberger Druckmaschinen-Aktie:
XETRA-Aktienkurs Heidelberger Druckmaschinen-Aktie:
2,41 Euro -0,99% (12.08.2014, 17:35)
Tradegate-Aktienkurs Heidelberger Druckmaschinen-Aktie:
2,45 Euro +0,99% (12.08.2014, 21:58)
ISIN Heidelberger Druckmaschinen-Aktie:
DE0007314007
WKN Heidelberger Druckmaschinen-Aktie:
731400
Ticker Symbol Heidelberger Druckmaschinen-Aktie:
HDD
Nasdaq OTC-Ticker-Symbol Heidelberger Druckmaschinen-Aktie:
HBGRF
Kurzprofil Heidelberger Druck AG:
Die Heidelberger Druckmaschinen AG (ISIN: DE0007314007, WKN: 731400, Ticker-Symbol: HDD, Nasdaq-Symbol: HBGRF) ist ein börsennotierter Maschinenbauer aus Heidelberg, Deutschland.
Die Heidelberger Druckmaschinen AG ist Hersteller von Präzisionsmaschinen. Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit der Heidelberger Druckmaschinen AG ist die Herstellung von Bogenoffset-Druckmaschinen. In dieser Nische ist die Heidelberger Druckmaschinen AG Weltmarktführer.
In Wiesloch-Walldorf betreibt die Heidelberger Druckmaschinen AG mit 5.000 Mitarbeitern das größte Druckmaschinen-Werk der Welt. (13.08.2014/ac/e/a)
Die Heidelberger Druckmaschinen AG (ISIN: DE0007314007, WKN: 731400, Ticker-Symbol: HDD, Nasdaq OTC-Symbol: HBGRF) hat heute Morgen die Quartalszahlen für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2014/15 gemeldet. Operativ hat die Heidelberger Druckmaschinen AG zwar weitere Fortschritte erzielt. Unterm Strich verblieb immer noch ein dickes Minus vom -34 Mio. Euro. Vorsichtige Investoren lassen daher trotz aller Turnaround-Hoffnungen weiterhin die Finger von den Aktien der Heidelberger Druckmaschinen AG.
Die Heidelberger Druckmaschinen-Quartalszahlen für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2014/15 waren weiterhin tiefrot. Die Umsatzerlöse sackten um -14% von 504 Mio. Euro im Vorjahresquartal auf 435 Mio. Euro in Q1 2014/15. Beim Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) ohne Sondereinflüsse gelang zwar der Sprung von -2 Mio. Euro auf +6 Mio. Euro. Das tiefrote Finanzergebnis von -17 Mio. Euro (Vorjahr -12 Mio. Euro) sorgt aber weiterhin für dicke Verluste bei der Heidelberger Druckmaschinen AG. Das Ergebnis vor Steuern verbesserte sich leicht von -33 Mio. Euro auf -28 Mio. Euro. Beim Ergebnis nach Steuern verblieb ein dicker Verlust von -34 Mio. Euro (Vorjahr -38 Mio. Euro).
Besorgniserregend ist der negative free Cash-Flow von -66 Mio. Euro (Vorjahr 0 Mio. Euro). Die Nettofinanzverschuldung stieg von 258 Mio. Euro auf 297 Mio. Euro.
Der Ausblick des Managements erscheint vor dem Hintergrund der tiefroten Quartalszahlen ausgesprochen ambitioniert. Die Heidelberger Druckmaschinen AG hält an ihrem mittelfristigen Ergebnisziel einer operativen EBITDA-Marge von mindestens 8% im Geschäftsjahr 2015/16 fest. Für das laufende Geschäftsjahr 2014/15 will die Heidelberger Druckmaschinen AG den Umsatz stabil halten und die operative Profitabilität steigern.
Es bleibt dabei. Die Heidelberger Druckmaschinen AG ist bis heute nicht in der Lage, auch nur annähernd die Kapitalkosten zu verdienen. Geld verdienen bei der Heidelberger Druckmaschinen AG nur die Banken und Gläubiger. Die Aktionäre der Heidelberger Druckmaschinen AG werden auf absehbare Zeit leer ausgehen. Selbst wenn das Ziel der operativen EBITDA-Marge eines Tages erreicht werden sollte, würde dieses durch das tiefrote Finanzergebnis nahezu vollständig aufgezehrt.
Die Heidelberger Druckmaschinen AG wird um eine weitere Kapitalerhöhung nicht herum kommen. Für die Aktionäre wäre das wohl perspektivisch auch die beste Lösung. Allerdings würde die Kapitalerhöhung den Aktienkurs der Heidelberger Druckmaschinen AG nochmals deutlich unter Druck setzen.
Vorsichtige Investoren lassen daher weiterhin die Finger weg von den Aktien der Heidelberger Druckmaschinen AG.
Börsenplätze Heidelberger Druckmaschinen-Aktie:
XETRA-Aktienkurs Heidelberger Druckmaschinen-Aktie:
2,41 Euro -0,99% (12.08.2014, 17:35)
Tradegate-Aktienkurs Heidelberger Druckmaschinen-Aktie:
2,45 Euro +0,99% (12.08.2014, 21:58)
ISIN Heidelberger Druckmaschinen-Aktie:
DE0007314007
WKN Heidelberger Druckmaschinen-Aktie:
731400
Ticker Symbol Heidelberger Druckmaschinen-Aktie:
HDD
Nasdaq OTC-Ticker-Symbol Heidelberger Druckmaschinen-Aktie:
HBGRF
Kurzprofil Heidelberger Druck AG:
Die Heidelberger Druckmaschinen AG (ISIN: DE0007314007, WKN: 731400, Ticker-Symbol: HDD, Nasdaq-Symbol: HBGRF) ist ein börsennotierter Maschinenbauer aus Heidelberg, Deutschland.
Die Heidelberger Druckmaschinen AG ist Hersteller von Präzisionsmaschinen. Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit der Heidelberger Druckmaschinen AG ist die Herstellung von Bogenoffset-Druckmaschinen. In dieser Nische ist die Heidelberger Druckmaschinen AG Weltmarktführer.
In Wiesloch-Walldorf betreibt die Heidelberger Druckmaschinen AG mit 5.000 Mitarbeitern das größte Druckmaschinen-Werk der Welt. (13.08.2014/ac/e/a)
Archivbeitrag vom 13.08.2014. Angaben und Einschätzungen beziehen sich auf den damaligen Stand.