Erweiterte Funktionen


Kolumnist: Feingold-Research

Hebel und Omega – kurz erklärt…




12.11.19 16:50
Feingold-Research

Welche Bedeutung haben der Hebel und das sogenannte Omega bei Hebelprodukten? Dafür stellen wir ihnen die Erklärung der DDV-Experten in der Reihe “Endlich verständlich” vor. Mehr Informationen finden Sie hier. Hebel (englisch: leverage) wird im Allgemeinen der Faktor genannt, der angibt, wie viele Hebelprodukte für den aktuellen Basiswertkurs gekauft werden können.


Da der Preis eines Hebelprodukts kleiner als der Basiswertkurs ist, kann der Anleger durch den Hebel überproportional an der Kursentwicklung des Basiswertes partizipieren. Der Hebel gibt allerdings nicht direkt an, um wie viel Prozent der Preis eines Hebelproduktes theoretisch steigen bzw. fallen sollte, wenn der Kurs des Basiswerts um 1 Prozent steigt bzw. fällt, da Hebelprodukt und Basiswert unterschiedlich starke absolute Kursveränderungen aufweisen. Ein besseres Maß für die Ermittlung der Hebelwirkung ist die Kennzahl Omega. Diese wird auch als sogenannter effektiver Hebel bezeichnet. Das Omega gibt den Prozentsatz an, um den sich der Kurs eines Hebelproduktes bei einer Preisänderung des Basiswertes um ein Prozent theoretisch verändert. Es errechnet sich aus dem Produkt der beiden Kennzahlen Delta und Hebel (Omega = Delta x Hebel). Ein Optionsschein beispielsweise mit einem Hebel von 10 und einem Delta von 0,5 besitzt ein Omega von 5. Der Kurs dieses Optionsscheins würde sich also um etwa 5 Prozent bewegen, wenn sich der Basiswert um 1 Prozent bewegt.



powered by stock-world.de




 

 

Aktien des Tages
  

Jetzt für den kostenfreien Newsletter "Aktien des Tages" anmelden und keinen Artikel unseres exklusiven Labels AC Research mehr verpassen.

Das Abonnement kann jederzeit wieder beendet werden.

RSS Feeds




Bitte warten...