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Kolumnist: Holger Steffen

Hawesko: Stabile Dividende




06.04.20 14:44
Holger Steffen

Die Weinhandelsgruppe Hawesko hat auf Basis vorläufiger Zahlen bei Umsatz und EBIT zugelegt, der Jahresüberschuss nach Steuern und dem Ergebnisanteil nicht beherrschender Gesellschafter ist dagegen gesunken. Dennoch soll der Hauptversammlung eine unveränderte Dividende von 1,30 Euro vorgeschlagen werden.


Im Geschäftsjahr 2019 erzielten die Hamburger im Endkunden-Segmenten Retail und beim E-Commerce ein Umsatzwachstum von rund 12 Prozent. Die Online-Umsätze stiegen sogar um fast 20 Prozent. Insgesamt lag der der Umsatz mit 556,0 Mio. Euro um 6 Prozent über Vorjahr, das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit (EBIT) erreichte 29,1 Mio. Euro (GJ 2018: 27,7 Mio. Euro).


Der Konzernjahresüberschuss nach Steuern und dem Ergebnisanteil nicht beherrschender Gesellschafter reduzierte sich auf 15,8 Mio. (GJ 2018: 22,0 Mio. Euro). Belastend wirkte sich der Umzug des B2B-Lagers aus, der zu einmaligen Aufwendungen führte. Aufgrund der Corona-Krise verzichtete das Management zunächst auf eine Umsatz- und Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2020. Zwar laufe das Retail- und E-Commerce-Geschäft bis auf wenige Ausnahmen weiter und Kunden können weiter einkaufen, das B2B-Geschäft sei jedoch von den Schließungen der Hotels und Restaurants seit Mitte März unmittelbar betroffen.


Die Bestätigung der Dividende ist ein starkes Signal an den Markt. Zudem gefällt die Aufstellung des Unternehmens, die 2018 durch die Übernahme von Wein & Co. in Österreich nochmals ausgebaut wurde. Das Papier bleibt auf unserer Beobachtungsliste.




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