Goldpreis muss zum Wochenausklang Federn lassen




16.07.21 16:10
Der Aktionär

Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Der Goldpreis muss zum Wochenausklang Federn lassen, so Markus Bußler vom Anlegermagazin "Der Aktionär".

Das Edelmetall kämpfe aktuell darum, das Niveau von 1.820 USD zu verteidigen. Wenn es nach Carley Garner, Mitbegründerin von DeCarley Trading, gehe, dann dürfte Gold noch eine schwierige Phase vor sich haben - bevor es dann schließlich bergauf gehe.

"Es gibt einen ziemlich starken Widerstand um 1.850 Dollar. Wenn Sie also versuchen, um 1.830 Dollar herum zu kaufen, ist das ein bisschen gefährlich", habe sie gesagt. "Sie wollen sicherstellen, dass Sie eine Absicherung haben." Garner habe hinzugefügt, dass sie die Idee von "buy the dips" bei Gold möge und erklärt, dass es die Möglichkeit gebe, dass Gold die Unterstützung knapp unter 1.800 USD pro Unze erneut teste.

Der Goldmarkt finde nicht nur eine starke fundamentale Unterstützung in einem Niedrigzinsumfeld, sondern das Edelmetall trete auch in eine positive saisonale Phase eintrete. "Der Spätsommer und Frühherbst ist normalerweise eine wirklich gute Jahreszeit für Gold und Silber", habe sie gesagt. Mit Blick auf die Fundamentaldaten von Gold habe Garner gesagt, dass sie nicht erwarte, dass die Inflationsgefahr Gold noch viel mehr Unterstützung bieten werde, und habe auf den Rückgang der Rohstoffpreise wie den der Holzpreise verwiesen. Der Holzmarkt habe seine Gewinne abgegeben, nachdem er im ersten Halbjahr eine historische Rally erlebt habe. Garner habe gesagt, dass sie ähnliche Muster über ein breites Spektrum von Rohstoffen von Schweine-Futures bis hin zu Kupfer sehe. Die schwachen Rohstoffpreise könnten das Gespenst einer Deflation oder sogar Stagflation aufkommen lassen, anstatt eine Inflationsgefahr darzustellen. Es sei unwahrscheinlich, dass die US-Notenbank in diesem Umfeld schnell eine Straffung ihrer Geldpolitik vornehmen werde.

Mit Blick auf den Goldpreis habe Garner gesagt, dass sie, wenn der Goldpreis bis zum Ende des Sommers wieder auf 1.900 USD je Unze steigen könne, erwarten würde, dass das gelbe Metall bis zum Jahresende wieder bei 2.000 USD je Unze liegen werde. Der Markt werde neues spekulatives Interesse anziehen, sobald Gold neuen Schwung finde. In Bezug auf Silber habe Garner gesagt, dass das Metall extrem ruhig gewesen sei, sie erwarte allerdings, wie bei Gold, bis zum Jahresende höhere Preise zu sehen.

Ein Rücksetzer unter 1.800 USD wäre sicherlich kein Beinbruch. Wir würden hier von einem Verlust von rund 2% sprechen. Goldanleger seien in den vergangenen Jahren sicherlich andere Bewegungen gewöhnt. Es sei durchaus möglich, dass Gold diesen Rücksetzer noch vollziehe, bevor das Edelmetall (endlich) bereit sei, nach oben auszubrechen. Die Entscheidung dürfte tatsächlich im Bereich von 1.850 USD fallen. (16.07.2021/ac/a/m)







 
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