Goldpreis kräftig angestiegen




15.01.19 15:54
DekaBank

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Der Goldpreis ist in den vergangenen Wochen kräftig angestiegen, so die Analysten der DekaBank.

Ursächlich hierfür dürfte die Erwartung an den Finanzmärkten sein, dass die US-Notenbank FED weniger Zinserhöhungsschritte vornehmen werde als bislang erwartet. Hinzugekommen seien die Schwäche an den Aktienmärkten und die Konjunktursorgen, die die US-Renditen auch in längeren Laufzeitbereichen hätten fallen lassen. Dies alles habe die Zuversicht der spekulativ orientierten Goldmarktteilnehmer wieder geweckt. Diese hätten Mitte Dezember erstmals seit Juni vergangenen Jahres wieder mehrheitlich auf steigende Goldpreise gesetzt. Sofern die US-Notenbank ihren Leitzinserhöhungszyklus weiter fortsetze und die globale Konjunktur lediglich etwas moderater werde, sollte der Goldpreis im weiteren Verlauf dieses Jahres tendenziell wieder nachgeben.

Perspektiven: Gold grlte weltweit als Krisenwährung. Entsprechend steige der Goldpreis in Krisenzeiten oft stark an. Üblicherweise sinke er wieder, wenn eine Krise abflaue. Die vergangenen konjunkturell guten Jahre für die Weltwirtschaft hätten verdeutlicht, dass der Goldpreis in Zeiten ohne akute Krisen vor allem vom Zinsniveau in den USA beeinflusst werde. So spiele derzeit die von den USA ausgehende Straffung der Geldpolitik eine große Rolle. Denn auch im Rest der Welt würden die Zinsen allmählich wieder zu steigen beginnen. Die Renditen würden zwar nur langsam nach oben gehen, denn das Tempo der Leitzinsanhebungen in den USA sei moderat. Doch auch mit leicht steigenden Zinsen werde die Goldhaltung in Relation zu anderen Anlageklassen unattraktiver. So dürfte der Goldpreis im Verlauf von 2019 in der Tendenz noch etwas nachgeben. Für das Jahr 2020 würden die Analysten der DekaBank erwarten, dass die US-Notenbank erste Leitzinssenkungen ins Visier nehme, was am Goldmarkt mit einem zeitlichen Vorlauf zu leicht steigenden Goldpreisen beitragen dürfte. Zugleich bleibe die politische Unsicherheit weiterhin recht hoch, was jederzeit für stärkere Preisschwankungen sorgen könne. Auf lange Sicht würden die Analysten der DekaBank dem Goldpreis nicht viel mehr als einen Inflationsausgleich zutrauen. (15.01.2019/ac/a/m)





 
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