Kolumnist: CMC Markets

Goldpreis: Klima-Politik kostet $150.000.000.000.000




15.10.21 12:25
CMC Markets

Die Bank of America hat sich die Kosten der Bekämpfung des Klimawandels näher angesehen und kommt zu einem schockierenden Ergebnis. In ihrem Bericht kommt eines der größten Bankhäuser der Vereinigten Staaten zu einer Gesamtrechnung von 150 Billionen US-Dollar, die für Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels über die kommenden 30 Jahre ausgegegeben werden müssten. Rollt nun die größte Schuldenwelle auf uns zu, die die Welt jemals gesehen hat? Wird sich das auf den Goldpreis auswirken?


Goldpreis: Dieser Termin ist jetzt wichtig


Die UN-Klimakonferenz 2021, kurz COP26, wird als Wendepunkt in der weltweiten Klimapolitik angesehen. Sie wird vom 31. Oktober bis 12. November im schottischen Glasgow stattfinden und soll alle beteiligten Nationen zusammenführen, um die auf dem Pariser Klimaschutzabkommen getroffenen Abmachungen voranzutreiben.


Die Banc of America schreibt in der Vorabanalyse des Events: "Das ist die letzte Dekade, in der gehandelt werden kann. Absolute Wasserknappheit ist wahrscheinlich für 1,8 Milliarden Menschen, 100 Millionen Menschen könnten verarmen und 800 Millionen Menschen sind bis zum Jahr 2025 durch einen steigenden Meeresspiegel bedroht. Die durch Klimaveränderungen ausgelösten Flüchtlingsströme könnten auf 143 Millionen Menschen aus den Schwellenländern ansteigen, getrieben von Extremwetterereignissen."


Goldpreis: Reagiert er bereits auf COP26?


Der Goldpreis ist im laufenden Monat bereits um 70 Dollar angestiegen und notiert nun an seiner 200-Tage-Linie. Solaraktien, Wasserstoff-Spezialisten und Elektrofahrzeughersteller sind seit einigen Tagen ebenfalls stark gefragt.


Wittern Anleger vor COP26 einen großen Aufbruch? Die Bank of America beziffert die Summe der Kosten der Maßnahmen zur Eindämmung des Klimawandels auf 150 Billionen US-Dollar über 30 Jahre. Das entspricht fast dem doppelten der jährlichen weltweiten Wirtschaftsleistung. Die weltweite jährliche Wirtschaftsleistung lag laut Weltbank 2020 bei 84 Billionen US-Dollar.


Die COVID-Pandemie hat die weltweiten Schulden bereits um 30 Billionen US-Dollar anwachsen lassen. Nun sind diese Mittel nach zwei Jahren ausgebraucht und das Wirtschaftswachstum beginnt bereits wieder nachzulassen. Ist jetzt also der letzte Zeitpunkt, um ein dauerhaftes QE-Programm der Zentralbanken zu etablieren, bevor es zu spät ist?


Analysten der Bank of America haben weiter gerechnet, was die Auswirkungen von Klimawandel-Investitionen in der angenommenen Höhe weiter sein könnten:


  • die Inflationsrate könnte über die nächsten 30 Jahre um 1-3% jährlich höher ausfallen als ohne diese Investitionen
  • die Verfügbarkeit bestimmter Rohstoffe könnte sich verknappen. Die Bank of America hat berechnet dass es bereits 2024 zu wenig Nickel und Lithium geben wird
  • die Zentralbanken könnten sich in bislang unbekannter Höhe durch direkten Aufkauf spezieller Klima-Anleihen beteiligen, also eine Art dauerhaftes, weltweit abgestimmtes QE-Programm auflegen

Um dies zu schaffen werden laut den Analysten allerdings auch "exponentielle Kosteneinsparungen bei Windkraft, Solarstrom und Batterietechnologien benötigt". Bereits heute würde der Kapitalmarkt auf das Thema anspringen. Drei von zehn Dollar an Aktieninvestments würden weltweit bereits in klimafreundliche Bereiche investiert werden.


Goldpreis steigt: Wie soll das alles bezahlt werden?


Die Bank of America hat drei Szenarien, wie diese Kosten bezahlt werden sollen:


1) Die Fed, EZB und andere Zentralbanken werden die gesamten Investitionen stemmen (d.h. das Geld effektiv drucken). Dies ist mit Blick auf die Inflation das Szenario mit dem höchsten Risiko.


2) Ein zweites Szenario ist, dass die Zentralbanken die Hälfte übernehmen


3) Ein drittes Szenario ist, dass die Zentralbanken nur ein Fünftel der Summe in ihre Bilanzen nehmen werden.


Umso höher die Teilnahme der Zentralbanken, desto stärker könnte auch die Inflation zusätzlich zunehmen. Was effektiv passieren könnte ist ein dauerhaftes QE-Anleihekaufprogramm, das sich nicht mehr an konjunkturellen Schwankungen oder der Inflation ausrichtet sondern dem Netto-Null-Ziel verschrieben ist.



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