Goldmarkt: US-Zinsanstieg hinterlässt deutliche Spuren




15.05.18 10:41
DekaBank

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Der Zinsanstieg in den USA hinterlässt derzeit deutliche Spuren am Goldmarkt, so die Analysten der DekaBank.

Der World Gold Council weise in seinem Bericht für das erste Quartal 2018 eine ungewöhnlich schwache Goldnachfrage aus. Insbesondere die private Investmentnachfrage nach Goldmünzen und -barren sowie nach mit physischem Gold hinterlegten Fonds (Gold-ETF) sei im Vergleich mit den ersten Quartalen der Vorjahre so niedrig gewesen wie seit vier Jahren nicht mehr. Auch die spekulativ orientierten Goldmarktteilnehmer an den Terminmärkten hätten ihre Wetten auf steigende Goldpreise nochmals deutlich reduziert. Lediglich die Zentralbank-Nachfrage nach Gold sei netto auf einem soliden Niveau geblieben, insbesondere dank Russland und der Türkei. In dieser Gemengelage sei der Goldpreis trotz der vielfältigen Krisen in den letzten Wochen nicht gestiegen, sondern habe sich tendenziell nach unten bewegt. Mit Blick auf unsere Erwartung steigender Zinsen gehen wir weiterhin mittelfristig von leicht fallenden Goldpreisen aus, so die Analysten der DekaBank. (Ausgabe Mai/Juni 2018) (15.05.2018/ac/a/m)





 
 
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