Kolumnist: Hannes Huster

Gold zahlt keine Zinsen




24.06.18 10:53
Hannes Huster

Das alte „Totschlag-Argument“ ist immer: Gold zahlt keine Zinsen.


Daher zieht Gold meist dann überdurchschnittlich an, wenn der Realzins, den Anleger mit Anleihen erwirtschaften können, fällt oder gar negativ wird.


Diesen Fall haben wir nun erneut vorliegen und durch den Basiseffekt wird die Inflation auch im Juni und Juli nach oben ziehen. Voraussichtlich auf über 3%. Verharren die US-Renditen unter 3%, dann ist der Realzins wieder negativ.


Was wissen die Goldaktien, was Gold nicht weiß?

Während der Goldpreis aber am Freitag durch massive Attacken an der COMEX deutlich in die Knie gegangen ist und das oben angesprochene Szenario (noch) ignoriert, bauen die Goldaktien seit Wochen eine Stärke auf.


Das ist ein sehr interessanter Punkt, da die Goldaktien die Bewegung nach unten kaum noch mitgemacht haben.


HUI-Gold-Ratio tendiert nach oben, Gold schwach; Quelle: www.stockcharts.com


Im Chart sehen in in gold den Goldpreis, der seit April fällt. Doch im Gegenzug bauen die Goldaktien eine relative Stärke auf. Die HUI-Gold-Ratio steigt seit Mitte März an.


Dies ist ein wichtiger Indikator für die nächsten Wochen. Ich erachte das Abwärtspotential des Goldpreises aktuell als begrenzt an, da die Minen nicht mehr mit nach unten abfallen.



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