Kolumnist: Philip Hopf

Gold und Silber - Großer Sonderbericht!




26.09.17 19:35
Philip Hopf

 


 


 


 


 


 


                                                       
Blicken wir einmal auf das zurück, was uns die letzten 2 Jahre im Edelmetallsektor geboten wurde. Wenn man hier nur von A nach B gehandelt hat, war hier nicht allzu viel zu holen. Wichtig war es, die Zwischenschritte zu gehen, aber dabei immer stets eine Basis zu erhalten, mit der man stets netto Long am Markt investiert war. Wir hatten bereits zur Mitte 2015 das kommende Tief angekündigt und zum Aufbau von langfristigen Positionen, auch als Alpha Positionen bekannt, aufgerufen. Ja man könnte schon fast sagen getrommelt. Was durchweg auch belohnt wurde, insbesondere in den Phasen, wo die Lage mal schwierig oder unklar wurde, konnte man sich auf diese Basis verlassen und wusste, man ist nach oben immer dabei. Auch die letzten Einstiege im Sektor, sowohl in den Basis Metallen, als auch in den Minen, haben sich bezahlt gemacht.


 


Aktuell stehen wir allerdings vor der großen Frage, ob wir die Annahme, dass hier bereits im Jahre 2015 ein Tief der seit 2011 laufenden Korrektur hinterlegt wurde, überdenken müssen. Wir haben dies ja nie als in Stein gemeißelt angesehen und immer wieder auf die Möglichkeit hingewiesen, dass wir zwar in Gold bis $1500 und in Silber in den mittleren $20er Bereich vordringen können, von dort aber nochmals auf neue Tiefs zurückgeworfen werden können. Diese Frage ist nun wieder sehr akut worden, zwar haben wir diesen Bereich noch nicht angelaufen, würden dies aber mit dem nächsten Anstieg, nach der aktuellen Zwischenkorrektur tun.


 


Sofern diese entsprechend den Ansturm der Bären überlebt, was gerade in den Minen mit einem sehr großen Fragezeichen versehen werden muss. Doch dazu werden wir später im Bericht noch ausführlicher Stellung nehmen, denn die Lage dort unterscheidet sich grundlegend zu der in den Metallen. Für Gold und Silber hätten wir es also seit den Tiefs mit einem Anstieg in der Welle (B) zu tun gehabt, welche im Anschluss nochmals auf Tiefs unter denen im Jahre 2015 korrigiert. Dies wäre mit Kursen von deutlich unter $1000 und sogar einstelligen Kursen im Silber verbunden. Wobei Letzteres ein sehr krasser Auswuchs dieser Bewegung wäre.  

Nun werden viele aufgrund dieser Tatsache, wieder in ihren Grundfesten erschüttert sein. Dabei ist eine solche Korrektur, lediglich ein ganz normaler Verlauf. Schließlich markierte das Hoch im Jahre 2011, den Abschluss einer Bewegung, die sich über 3 Dekaden erstreckte. So etwas korrigiert man nicht mal eben so im Vorbeilaufen. Noch ist diese Option nicht bestätigt, wir haben sie aber bereits im Chart hinterlegt, da die Wahrscheinlichkeiten bereits bei über 20% liegen. Diese erhöhen sich deutlich, sobald wir die letzten Tiefs unterschreiten, bei Gold ist dies die Marke von $1204 und bei Silber die $15.14. Darunter gibt es zwar noch Auswege aus der Situation, aber die Wahrscheinlichkeiten lägen dann bereits bei 40 zu 60, dass es zu neuen Tiefs unter denen aus dem Jahre 2015 kommt. Entsprechend sollte man sich hier vorbereiten und Positionen zumindest einmal deutlich reduzieren. Da wir auch Positionen zu Kursen von unter $1100 und unter $15 aufgebaut haben, werden wir hier vorerst noch netto Long bleiben, aber dennoch reduzieren wir den Umfang des Exposures deutlich.




Eine paradoxe Begleiterscheinung in diesem Szenario, ist der Umstand, dass die Gefahr für dieses (A)(B)(C) Muster, sich mit einem Hoch erhöht und damit nicht sinkt. Sollten wir nun aktuell ohne weiteres Hoch über $1362 und $18.29, die Unterstützungen bei $1204 und $15.14 brechen, stehen die Chancen besser, dass wir ohne ein Unterschreiten der 2015 durchkommen.


 


Dennoch ist auch dann die Gefahr real und wir müssen dies trotzdem mit den benannten Wahrscheinlichkeiten in Betracht ziehen. Wir steuern hier mit der Endphase dieses Handelsjahres auf sehr spannende Zeiten zu, in welchen wichtige und grundlegende Entscheidungen bei Gold und Silber fallen werden.


 


Bei all den Gefahren, wollen wir aber auch nicht die Chancen vergessen, vor denen diese Märkte stehen. Übergeordnet im großen Bild, bleiben wir davon überzeugt, dass diese Märkte eine sehr positive Zukunft vor sich haben. Diese aber zu erschließen, wird weiterhin nur denjenigen vergönnt sein, die sich an die Spielregeln halten und den Märkten mit dem nötigen Respekt gegenüber treten. Entsprechend auch der Titel unseres Berichtes, der Einsatz hat sich massiv erhöht und wir fallen heute eben wesentlich härter. Da mit jedem Ausbruch, der nicht gelingt, die Wahrscheinlichkeiten für ein Scheitern immer weiter ansteigen. Wir sind nun definitiv an dem Punkt angelangt, wo es darum geht, entweder es haut hin, oder wir sehen uns im drei, respektive einstelligen Bereich wieder.




Imminent müssen wir uns in Gold auf die $1281 konzentrieren. Solange diese Unterstützung nicht gebrochen wird, bleibt die Welle 4 unsere primäre Erwartung, in deren Anschluss Kurse im Bereich von $1400 möglich werden. Das dort ausgebaute Hoch wird dann entscheidend sein, für den weiteren Verlauf. Brechen wir unter $1281, ist bis $1204 die imminente Aufwärtsbewegung intakt. Nach oben sehen wir über $1345 die erste Bestätigung für ein Tief in Welle 4 und über $1362 befinden wir uns gesichert in Welle 5 von i. Silber verfolgt aktuell die Welle 2 in Grün, welche wir im Idealfall einen Abschluss zwischen $17 und $16.35 sehen wollen.


 



 


Technisch hat die Welle 2 Platz bis auf $15.14, unter $16.35 erhöhen sich aber die Wahrscheinlichkeiten für ein bärischeres Szenario deutlich. Eine Bestätigung für das Tief in Welle 2, sehen wir erst bei einem Ausbruch über $18.29 gegeben. Der dann Raum bis über die $20 schafft.


Ein abschließendes Schlusswort und Zusammenfassung dieses gesamten Sektors. Leider regiert hier immer noch die Gier und nicht der Verstand. Viele waren entgegen unserer Warnungen wieder einmal von den Abverkäufen überrascht. Ein Gutes haben diese aber, sollten wir uns nach oben durchsetzen, die schwachen Hände wurden damit aus dem Markt gedrängt. Wir haben hier noch einige Meter vor uns, bis wir uns wieder in einer bequemen Lage befinden. Möglicherweise müssen dabei nochmals beträchtliche Umwege in Kauf genommen werden, aber auch in diesen gibt es Chancen und vielleicht sogar nochmals einen massiven Short Trade im Edelmetallsektor. Testen Sie unsere Prognosegenauigkeit von knapp 80% auf unsere Zielbereiche kostenlos und unverbindlich und melden sich über unsere Homepage in unserem Verteiler an.


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© Philip Hopf Hopf-Klinkmüller Capital Management KG


 



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