Kolumnist: Claus Vogt

Gold seit unserem Kaufsignal über 10% gestiegen – hier ist Ihr Goldfahrplan für die nächsten Wochen




23.02.19 12:12
Claus Vogt

Liebe Leser,

seit Oktober vorigen Jahres ist der Goldpreis um 15% gestiegen, von knapp 1.180 $ pro Unze auf 1.350 $. Unsere Indikatoren haben kurz vor und während dieses Anstiegs eine Fülle von Kaufsignalen gegeben, über die ich auch hier berichtet habe.


Trotz dieser sehr bullishen Signale war die Skepsis unter Anlegern und Analysten weit verbreitet, wie die Sentimentindikatoren gezeigt haben. Darin habe ich aber nur ein weiteres bullishes Zeichen gesehen. Denn genau so sollte es in der Frühphase einer Hausse sein: Die Kurse steigen, aber noch ist die die Skepsis groß.


Bereiten Sie sich auf den nächsten großen Anstieg vor


Wie Sie auf dem folgenden Chart unseres Preisbänder-Indikators sehen, fehlt jetzt nicht mehr viel für den von mir prognostizierten Ausbruch über die Obergrenze der riesigen Bodenformation der vergangenen Jahre.


Goldpreis pro Unze in $, Preisbänder-Indikator, 2012 bis 2019
Der Goldpreis nähert sich der Nackenlinie (blau) seiner mächtigen Bodenformation. Die roten Kreise kennzeichnen Zeiten, in denen die Gesamtheit unserer Indikatoren extrem bullish war.


Quelle: StockCharts.com


Aus charttechnischer Sicht wird erst durch diesen Ausbruch ein sehr starkes Kaufsignal gegeben. Im Unterschied dazu haben meine Indikatoren schon auf dem Weg hierher drei sehr starke Kaufsignale gegeben, die ich im Chart mit roten Kreisen gekennzeichnet habe.


Und unsere langfristigen Momentum-Indikatoren, die ich hier aus Platzgründen nicht zeigen kann, deuten schon seit geraumer Zeit darauf hin, dass der Ausbruch aus der Bodenformation im Rahmen der laufenden Aufwärtswelle erfolgen wird.


Mein erstes Kursziel von 1.400 Dollar schon fast erreicht


Mein erstes Kursziel des aktuellen Kursanstiegs ist das 1. obere Preisband meines Preisbänder-Indikators, das im Moment bei rund 1.400 $ pro Unze verläuft. Es befindet sich also über der oberen Begrenzungslinie der Bodenformation. Wenn es erreicht wird, werden uns andere Kennzahlen, zum Beispiel die Sentimentindikatoren und die Positionierung der Hedger, darüber Auskunft geben, ob wir dann mit einer längeren Konsolidierung rechnen müssen, oder ob gleich das 2. obere Preisband bei rund 1.500 $ ins Spiel kommt.


Sentimentindikator weiterhin bullish


Schon jetzt lohnt es sich aber, einen Blick auf die Sentimentindikatoren zu werfen. Die kurzfristig orientierten Varianten, die auf dem Geschehen an den Terminmärkten basieren, haben inzwischen hohe Werte erreicht. Damit sprechen sie für eine bald beginnende kurzfristige Korrektur.


Die mittelfristig orientierten Sentimentindikatoren zeigen allerdings ein ganz anderes Bild. Sie befinden sich erst im unteren neutralen Bereich. Sie lassen also noch viel Platz für weitere Kursgewinne – ganz gleich, ob vorher noch eine weitere kleine Korrektur stattfindet oder nicht.


Teil 2 der Goldhausse: Starkes Kaufsignal jetzt auch für Gold in Euro


Schließlich hat auch der Goldpreis in Euro gerade ein deutliches charttechnisches Kaufsignal gegeben. Die wichtigen Details dazu und sechs fundamentale Gründe, warum gerade Europäer Gold haben sollten, lesen Sie in der am 18. Februar erschienenen Monatsausgabe meines Börsenbriefes Krisensicher Investieren.


Dort finden Sie auch meine neusten Kaufempfehlungen aus dem Edelmetallsektor. Hier bieten sich Ihnen gerade exzellente Chance-Risiko-Verhältnisse. Denn trotz der jüngsten Kursgewinne ist dieser Sektor im großen Bild noch immer ausgebombt. Lassen Sie sich diese Gelegenheiten nicht entgehen. Testen Sie jetzt Krisensicher Investieren – 30 Tage kostenlos.


Ich wünsche Ihnen ein fröhliches Wochenende,


Ihr



Claus Vogt, Chefredakteur Krisensicher Investieren


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Claus Vogt, der ausgewiesene Finanzmarktexperte, ist zusammen mit Roland Leuschel Chefredakteur des kritischen, unabhängigen und konträren Börsenbriefs Krisensicher Investieren.


2004 schrieb er ebenfalls zusammen mit Roland Leuschel das Buch "Das Greenspan Dossier" und die „Inflationsfalle“. Mehr zu Claus Vogt finden Sie hier.



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