Kolumnist: Feingold-Research

Gold – Aussichten bleiben leicht eingetrübt




21.02.18 10:19
Feingold-Research

Der Goldpreis ist Ende vergangener Woche im Zuge eines festen US-Dollar und steigender Aktienmärkte wieder unter 1.350 US-Dollar je Feinunze gefallen, wo er auch zu Wochenbeginn handelte. Zuvor hatte der Goldpreis ein Drei-Wochenhoch bei 1.361 US-Dollar/ Unze erreicht. Die Kehrtwende hatte sich parallel zur Erholung des US-Dollars vollzogen, wobei starke heimische Konjunkturdaten dem Greenback Unterstützung brachten. Unsere Empfehlung ist der Capped-Bonus CQ2DU0 auf Barrick Gold. Wer offensiver auf Gold setzen möchte, nimmt den Turbo-Bull mit Hebel 5 DX78EQ. Wir schauen uns die ausführliche Einschätzung der Vontobel-Analysten an. 

Die Sorge vor einer angesichts von Infrastrukturmaßnahmen und Steuersenkungen immer weiter steigenden US-Staatsverschuldung hat den Dollar zuletzt stark gedrückt. Der Goldpreis reagiert sensibel auf den Außenwert der US-Währung. Ein steigender US-Dollar belastet für gewöhnlich den Goldpreis, da er das Edelmetall für Investoren außerhalb des US-Dollarraums attraktiver macht – und umgekehrt.


Für die kommenden zwölf Monate erwarten Analysten der DZ Bank laut ihrem aktuellen „Rohstoff Fokus“ eine weitere Abschwächung der US-Valuta. Zugleich wurde die Zwölf-Monatsprognose für Gold auf 1.250 US-Dollar angehoben. “Allerdings sehen wir ob der dynamischen weltweiten Konjunkturentwicklung ein begrenztes Interesse an Gold“, schreiben die Experten. Langfristig bleib die in den USA voranschreitende und in Europa beginnende Zinsnormalisierung bei gleichzeitig überschaubarer Inflation ein bedeutender Belastungsfaktor. „Solange es weder zu einem nachhaltigen Aktien-Crash oder einer rasant steigenden Inflation kommt, bleiben die Aussichten für Gold leicht eingetrübt“, resümierte die DZ Bank.


Rohöl: Anziehende Weltwirtschaft sorgt für steigende Nachfrage

Öl_Rohstoffe_FotoliaDie Ölpreise zeigten sich zu Wochenbeginn fester. Nordseeöl der Sorte Brent erklomm wieder die 65 US-Dollar-Marke, US-Leichtöl der Sorte WTI stieg über 62 US-Dollar. Nach einem zwischenzeitlichen Rückgang legen die Notierungen seit Mittwoch vergangener Woche wieder zu.


Für Rückenwind sorgten nach Einschätzung der Rohstoffexperten der Commerzbank freundliche Aktienmärkte und geopolitische Spannungen im Nahen Osten. So habe der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu dem Iran aufgrund dessen Aktivitäten in Syrien offen mit Gegenschlägen gedroht. Auch das militärische Vorgehen der Türkei im Norden Syriens berge Konfliktpotenzial, da die dort von der Türkei bekämpfte Kurdenmiliz von den USA unterstützt werde.


Rohstoffexperten der Investmentbank Bernstein verwiesen in einer aktuellen Analyse auf die anziehende Weltwirtschaft, die eine steigende Nachfrage nach Rohöl zur Folge habe. Zuletzt hätten zahlreiche Länder ihre Wachstumsprognose nach oben revidiert, vor diesem Hintergrund seien die Prognosen für die Nachfrage nach Rohöl zuletzt ebenfalls nach oben revidiert worden.


Ein erneuter Anstieg der aktiven Bohrlöcher in den USA hat die Ölpreise dieses Mal nicht belastet. Die US-Ausrüsterfirma Baker Hughes hatte am Freitag gemeldet, dass die Zahl der Bohrlöcher in den USA in der vergangenen Woche weiter angestiegen ist. Nun sind in den USA so viele Bohrlöcher in Betrieb wie seit drei Jahren nicht mehr, was die Rohölproduktion weiter ansteigen lassen dürfte.



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