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Globale Wirtschaft: Willkommen im Aufwärtsszenario




01.04.21 11:23
Nuveen

Chicago (www.aktiencheck.de) - Das globale Wachstum dürfte so stark ansteigen wie seit Jahrzehnten nicht mehr, angeführt von den Vereinigten Staaten, so die Experten von Nuveen.

Bei der Korrektur ihres Ausblicks für das globale Wachstum nach oben müssten die Experten von Nuveen auch die damit verbundenen Risiken berücksichtigen, vor allem die Inflation. Die Experten von Nuveen würden nicht davon ausgehen, dass die Zentralbanken die Geldpolitik in nächster Zeit straffen würden, eine Reduzierung der Wertpapierkäufe sei bis 2022 unwahrscheinlich. Die Experten von Nuveen sähen die besten Chancen in Schwellenländern, US-Small-Cap-Aktien, Leveraged Loans, anderen variabel verzinsten Bereichen und Real Assets.

"Ökonomen und Investoren sind gleichermaßen damit beschäftigt, ihre bereits hohen Erwartungen für 2021 nach oben zu korrigieren. Die Wirtschaftsdaten übertreffen weltweit durchweg die Erwartungen, in nahezu allen Wirtschaftssektoren, vom Wohnungsbau über das Verarbeitende Gewerbe bis hin zum Arbeitsmarkt.

Die Prognosen für das Wirtschaftswachstum wurden in die erste Hälfte dieses Jahres vorgezogen. Die Finanzmärkte haben sich von den Gewinnern des letzten Jahres in konjunktursensitivere Sektoren gedreht."

"Die Inflation wird im Jahr 2021 voraussichtlich ansteigen. Wir erwarten, dass dies jedoch nur vorübergehend ist. Im Frühjahr wird die Inflation wahrscheinlich höher liegen als vergangenes Jahr. Investoren können diese Abweichung aber ignorieren, vor allem wenn die monatlichen Anstiege gering bleiben - was wir erwarten.

Die Zentralbanken werden dies wohl kaum als Grund sehen, ihre Geldpolitik zu straffen. Die Inflation kann nur dann nachhaltig steigen, wenn eine Wirtschaft mit voller Kapazität läuft, oder leicht darüber hinaus. Davon sind die größten Volkswirtschaften der Welt noch weit entfernt.

Dies gibt der Fed und anderen Zentralbanken, die mit ähnlichen Bedingungen konfrontiert sind, viel Spielraum für eine anhaltend lockere Geldpolitik. Wir erwarten, dass die Fed oder die EZB ihre Anleihekäufe frühestens im ersten Quartal 2022 zurückfahren werden.

Eine beispiellose fiskalische Expansion, verbunden mit einem Nachfrageschock in weiten Teilen der Wirtschaft, birgt Risiken, die wir nicht einschätzen können. Wichtiger als die Inflation vorherzusagen, ist zu wissen, welche Investitionen sich in einer Vielzahl von Inflationsszenarien gut entwickeln werden."

Worauf man sich konzentrieren sollte, wenn die Märkte nicht mit der Wirtschaft Schritt halten könnten:

"Dieses Jahr hat bereits erfreuliche Nachrichten zur Pandemie und der wirtschaftlichen Erholung gebracht. Das Problem für Investoren ist, dass viele dieser guten Nachrichten bereits in den Märkten eingepreist sind. Angesichts des großen Ansturms, den viele Vermögenswerte bereits hinter sich haben, raten wir bei Investitionen in den globalen Aufschwung kritischer zu sein."

"Sachwerte wie Immobilien, landwirtschaftliche Nutzflächen und Nutzholz gehören zu unseren bevorzugten Anlageklassen in einem reflationären Umfeld, insbesondere aufgrund ihrer inflationsresistenten Rendite. Wir investieren in die Infrastruktur für erneuerbare Energien und in den US-Wohnungsbau, da die Nachfrage nach Neubauten stark ansteigt und sich die Demografie ändert."

"Bei Aktien legen wir den Schwerpunkt auf kurzfristige Chancen in den Sektoren Finanzwerte und Konsumgüter, während wir auch Industriewerte im Auge behalten, die von öffentlich finanzierten Infrastrukturinvestitionen profitieren könnten. Längerfristig bleiben wir für US-Small Caps, Schwellenländer und zyklische Titel optimistisch, da sich die Wirtschaft wieder erholt."

"Bei den festverzinslichen Wertpapieren haben sich inflationsgesicherte Treasuries zwar besser entwickelt als nominale Treasuries, da die Inflationserwartungen gestiegen sind. Wir ziehen es jedoch vor, mehr Risiko in kreditsensitiven Teilen des Marktes einzugehen, einschließlich der Schwellenländer." (01.04.2021/ac/a/m)







 
 
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