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Gewinnwarnungen und Aussetzung von Aktienrückkäufen prägen Marktgeschehen - ams schließt Kapitalerhöhung ab




01.04.20 12:19
Raiffeisen Bank International AG

Wien (www.aktiencheck.de) - Gewinnwarnungen aufgrund der Eindämmungsversuche der Corona-Pandemie prägten auch gestern das Marktgeschehen, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG.

Die Munich Re (ISIN: DE0008430026, WKN: 843002, Ticker Symbol: MUV2, Nasdaq OTC-Symbol: MURGF) habe gestern ihr Gewinnziel für 2020 zurückgenommen und den Aktienrückkauf bis auf Weiteres ausgesetzt. Die Dividende von EUR 9,80 je Aktie solle aber gezahlt werden.

Der Industriedienstleister Bilfinger (ISIN: DE0005909006, WKN: 590900, Ticker-Symbol: GBF, Nasdaq OTC-Symbol: BFLBF) streiche aufgrund der Coronakrise und des Ölpreisverfalls ebenfalls die Prognosen für das laufende Jahr. Auch adidas (ISIN: DE000A1EWWW0, WKN: A1EWWW, Ticker-Symbol: ADS, NASDAQ OTC-Symbol: ADDDF) setze den Rückkauf seiner Aktien bis Jahresende aus.

Die Société Générale (ISIN: FR0000130809, WKN: 873403, Ticker-Symbol: SGE, EN Paris: GLE, Nasdaq OTC-Symbol: SCGLF), Barclays (ISIN: GB0031348658, WKN: 850403, Ticker-Symbol: BCY, London: BARC, Nasdaq OTC-Symbol: BCLYF) sowie die Intesa Sanpaolo (ISIN: IT0000072618, WKN: 850605, Ticker-Symbol: IES, Nasdaq OTC-Symbol: IITSF) kämen der Aufforderung der EZB nach und würden für 2019 keine Dividenden auszahlen. Barclays verzichte auch auf Aktienrückkäufe.

ams (ISIN: AT0000A18XM4, WKN: A118Z8, Ticker-Symbol: DQW1, SIX Swiss Ex: AMS, Nasdaq OTC-Symbol: AUKUF) habe gestern die Kapitalerhöhung zur Übernahme des Konkurrenten OSRAM Licht (ISIN: DE000LED4000, WKN: LED400, Ticker-Symbol: OSR, NASDAQ OTC-Symbol: OSAGF) abgeschlossen, die jedoch nur zu 62% gezeichnet worden sei. Die übrigen Aktien würden seitens der Investmentbanken über den Markt angeboten.

Bayer (ISIN: DE000BAY0017, WKN: BAY001, Ticker-Symbol: BAYN, Nasdaq OTC-Symbol: BAYZF) dürfte sich bereit erklärt haben, US-Sammelklägern USD 39,6 Mio. zu zahlen. In dem Rechtsstreit sei es um angeblich irreführende Vermarktung von Unkrautvernichtern gegangen, die Glyphosat enthalten würden. Zusätzlich gebe es noch rund 48.600 US-Klagen wegen Krebsgefahren, die mit dem genannten Ergebnis keinen direkten Zusammenhang hätten. (01.04.2020/ac/a/m)






 
 
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