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Geschäfte von Nemetschek laufen sehr gut - ProSiebenSat.1 meldet rote Zahlen




31.07.20 14:20
XTB

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Die Aktien in Europa werden höher gehandelt und versuchen, sich von den gestrigen Verlusten zu erholen, so die Experten von XTB.

In den meisten Fällen hätten die Gewinne jedoch nicht über 1% gelegen. Die Anleger würden weiterhin die sich verschlechternde Pandemie-Situation gegen die Aussicht auf ein neues Konjunkturpaket in den Vereinigten Staaten abwägen. Bislang sei keine Einigung erzielt worden, aber die Gespräche würden heute und morgen fortgesetzt.

Spanien und Italien - zwei europäische Corona-Hotspots - hätten heute Morgen die BIP-Daten für das zweite Quartal veröffentlicht. Beide Berichte hätten einen tieferen Rückgang als in Deutschland gezeigt, aber ein solches Ergebnis sei erwartet worden. Das spanische BIP sei um 18,5% im Quartalsvergleich (Erwartung: -16,1%) geschrumpft, während der italienische Bericht eine Schrumpfung um 12,4% im Quartalsvergleich (Erwartung: -15%) aufgewiesen habe. Obwohl die BIP-Daten für das zweite Quartal wichtig seien, würden sie nichts über das Tempo der Erholung in den letzten Monaten aussagen. Daher hätten die Märkte nur geringfügig auf die Veröffentlichung reagiert. Das BIP der Eurozone sei um 12,1% im Quartalsvergleich geschrumpft.

ProSiebenSat.1 (ISIN: DE000PSM7770, WKN: PSM777, Ticker-Symbol: PSM, NASDAQ OTC-Symbol: PBSFF) habe den Ergebnisbericht für das zweite Quartal veröffentlicht. Das Medienunternehmen habe im Zeitraum von April bis Juni einen Nettoverlust von 52 Millionen EUR verzeichnet, verglichen mit einem Gewinn von 85 Millionen EUR im zweiten Quartal 2019. Die Einnahmen seien um 25% gefallen. Die Werbeeinnahmen seien im Juli um 20% zurückgegangen und lägen für August bei -10%. ProSiebenSat.1 plane, sich in naher Zukunft auf das Kostenmanagement und den Cash-Flow zu konzentrieren.

Nemetschek (ISIN: DE0006452907, WKN: 645290, Ticker-Symbol: NEM) habe ebenfalls einen Gewinn für das 2. Quartal 2020 gemeldet. Das Unternehmen habe gesagt, sein Umsatz sei um 2,8% im Jahresvergleich auf 141,6 Millionen EUR gestiegen. In der gesamten ersten Jahreshälfte sei der Umsatz um 7,6% gestiegen. Nemetschek habe ein starkes Abonnementwachstum und eine EBITDA-Marge in der Nähe des Vorjahresniveaus (28,8%) festgestellt. Der Nettogewinn habe mit 21,1 Millionen EUR leicht unter den 21,9 Millionen EUR gelegen, die im zweiten Quartal 2019 verbucht worden seien.

Laut einem Bloomberg-Bericht würden die Vorstandsmitglieder der Commerzbank (ISIN: DE000CBK1001, WKN: CBK100, Ticker-Symbol: CBK, Nasdaq OTC-Symbol: CRZBF) Hans-Jörg Vetter für den Posten des Vorstandsvorsitzenden der Bank vorschlagen. Der Kandidat müsse vom Vorstand bei der Sitzung am Montag genehmigt werden. Der Vorstandschef und der Chef-Aufseher des Unternehmens seien Anfang Juli angesichts der zunehmenden Kritik an der Performance der Bank zurückgetreten. (31.07.2020/ac/a/m)






 
 
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