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Fresenius: Telemedizin-Dienste für Patienten werden ausgebaut - Aktienanalyse




08.07.19 15:30
Der Aktionär

Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Fresenius-Aktienanalyse von "Der Aktionär":

Marion Schlegel vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie des Gesundheitskonzerns Fresenius SE & Co. KGaA (ISIN: DE0005785604, WKN: 578560, Ticker-Symbol: FRE, NASDAQ OTC-Symbol: FSNUF) unter die Lupe.

Deutschlands größter Krankenhausbetreiber Fresenius baue seine Telemedizin-Dienste für Patienten aus. Der DAX-Konzern habe angefangen, hierzulande einen Beratungsdienst über die Gemeinschaftsfirma Helios Dialogue einzuführen, habe Fresenius-Vorstand Francesco De Meo der Deutschen Presse-Agentur gesagt. Patienten könnten sich künftig über eine digitale Plattform einwählen und auch per Video Kontakt mit einem Arzthelfer aufnehmen, der zunächst gesundheitliche Beschwerden abfrage. Anschließend werde eine Video-Sprechstunde, der Gang in die Notfallambulanz oder zu einem nahen Facharzt empfohlen. "Es funktioniert wie ein digitales Wartezimmer, aus dem wir nach einem international anerkannten Verfahren den weiteren medizinischen Weg weisen", habe De Meo gesagt. Bis Anfang 2020 solle der Service für Patienten freigeschaltet sein.

Fresenius erhoffe sich von dem Instrument, das mit dem kanadischen Start-up Dialogue entwickelt werde, effizientere Prozesse, mehr Service und gezieltere Patientenströme - was auch die eigenen Kliniken und medizinischen Versorgungszentren besser auslasten solle. "Wenn die Leute zum Arzt kommen, hat der schon die Einschätzung aus der vorherigen Abfrage", habe De Meo erklärt. "Und Patienten müssen nicht lange beim Facharzt im Wartezimmer sitzen, bis sie eine Diagnose bekommen oder womöglich zum nächsten Arzt geschickt werden."

Der Deutsche Ärztetag habe 2018 den Weg für Telemedizin geebnet, indem er das Fernbehandlungsverbot gelockert habe. Zuvor hätten n Ärzte ihnen unbekannte Patienten nur persönlich beraten dürfen. Fachleute würden sich viel von Telemedizin versprechen - gerade wegen des Ärztemangels auf dem Land. Auch kämen viele alte Menschen nur schwer zum Arzt. Krankenhausbetreiber wie Rhön-Klinikum und Asklepios hätten ebenfalls Telemedizin-Dienste angekündigt.

Die Aktie von Fresenius sei zuletzt wieder in Richtung des wichtigen Widerstands in Form der 200-Tage-Linie gelaufen, ein Ausbruch sei allerdings bislang nicht gelungen. Erst ein Sprung darüber würde ein positives Signal für die Aktie auslösen.

Investierte Anleger, die der Empfehlung des "Aktionär" gefolgt sind, ein Abstauberlimit zu legen, lassen ihre Gewinne weiterlaufen, sichern sich aber mit einem Stopp bei 39,50 Euro nach unten ab, so Marion Schlegel. Noch nicht investierte Anleger sollten vorerst ein klares charttechnisches Signal abwarten. Wichtig wäre zudem, dass der Konzern auch von fundamentaler Seite wieder Positives berichten könne. In den vergangenen Monaten habe der Konzern mit mehreren Gewinnwarnungen enttäuscht. Die nächsten Quartalszahlen würden am 30. Juli veröffentlicht. Hier dürfe man gespannt sein. (Analyse vom 08.07.2019)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus unter folgendem Link.

Börsenplätze Fresenius-Aktie:

Tradegate-Aktienkurs Fresenius-Aktie:
47,29 EUR -1,36% (08.07.2019, 15:13)

XETRA-Aktienkurs Fresenius-Aktie:
47,30 EUR -0,97% (08.07.2019, 15:05)

ISIN Fresenius-Aktie:
DE0005785604

WKN Fresenius-Aktie:
578560

Ticker-Symbol Fresenius-Aktie:
FRE

NASDAQ OTC Ticker Symbol Fresenius-Aktie:
FSNUF

Kurzprofil Fresenius SE & Co. KGaA:

Die Fresenius SE & Co. KGaA (ISIN: DE0005785604, WKN: 578560, Ticker-Symbol: FRE, NASDAQ OTC-Symbol: FSNUF) ist ein weltweit tätiger Medizintechnik- und Gesundheitskonzern mit Produkten und Dienstleistungen für die Dialyse, das Krankenhaus und die ambulante medizinische Versorgung von Patienten. Zum Fresenius-Konzern mit Sitz in Bad Homburg (Hessen) gehören vier Unternehmensbereiche, die weltweit eigenverantwortlich wirtschaften und handeln: Fresenius Medical Care, Fresenius Kabi, Fresenius Helios und Fresenius Vamed. (08.07.2019/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.







 
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Kurs Vortag Veränderung Datum/Zeit
44,00 € 45,83 € -1,83 € -3,99% 27.02./17:30
 
ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
DE0005785604 578560 52,82 € 40,46 €
Metadaten
Ratingstufe:halten
Analysten: Marion Schlegel
Handelsplatz Letzter Veränderung  Zeit
 
Tradegate (RT)
43,00 € +0,23%  27.02.20
Düsseldorf 43,58 € 0,00%  27.02.20
Frankfurt 43,745 € 0,00%  27.02.20
Hamburg 43,475 € 0,00%  27.02.20
München 44,31 € 0,00%  27.02.20
Berlin 44,205 € 0,00%  27.02.20
Hannover 44,495 € -3,25%  27.02.20
Xetra 44,00 € -3,99%  27.02.20
Stuttgart 43,215 € -4,70%  27.02.20
Nasdaq OTC Other 48,3779 $ -7,16%  27.02.20
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