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Freihandel in Nordamerika: Die Macht des Stärkeren




31.08.18 13:31
Helaba

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - It’s a deal! Die USA und Mexiko haben sich auf einen neuen Freihandelsvertrag geeinigt - Teilnahme Kanadas optional, so die Analysten der Helaba.

Die Märkte hätten positiv reagiert, denn damit sei eine einseitige Kündigung der NAFTA durch Donald Trump vom Tisch. Ein solcher Ausgang habe sich allerdings von vorneherein abgezeichnet - zu ungleich seien die Machtverhältnisse in Nordamerika verteilt. Die USA würden über 85% des kontinentalen Bruttoinlandsproduktes erwirtschaften. Mexiko und Kanada seien extrem von der Nachfrage des großen Nachbars abhängig - über 70% der Warenausfuhren würden jeweils in die USA gehen. Diese würden daher auch einen erheblichen Anteil an der Wertschöpfung in den beiden Ländern ausmachen - mit 18% für Kanada und 27% für Mexiko liege dies weit jenseits von den Werten für das "exportabhängige" Deutschland. Eine genaue Bewertung des neuen Vertrages müsse noch warten - der Teufel steckt hier im Detail. Aber eines sei schon klar: Mexikos Position verschlechtere sich tendenziell und US-Unternehmen könnten letztlich unter höheren Kosten leiden. (31.08.2018/ac/a/m)





 
 
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