Francotyp-Postalia wird von der Restrukturierung profitieren
07.10.11 15:04
aktiencheck.de EXKLUSIV
Birkenwerder (aktiencheck.de AG) - Die Francotyp-Postalia Holding AG (ISIN DE000FPH9000 / WKN FPH900) ist ein international tätiger Hersteller von Frankiermaschinen für den Postausgangsmarkt mit Sitz in Birkenwerder (Brandenburg). Das Unternehmen entwickelt, fertigt und vertreibt Frankiermaschinen, Falzmaschinen, Kuvertiermaschinen und bietet dazugehörige Dienstleistungen an. Darüber hinaus werden seit 2006 reine Postdienstleistungen angeboten.
aktiencheck.de EXKLUSIV führte ein kurzes Interview mit Herrn Hans Szymanski, dem CEO und CFO der Francotyp-Postalia Holding AG.
aktiencheck.de EXKLUSIV: Die Kommunikations-Branche gilt in wirtschaftlich schwierigeren Zeiten als realtiv unabhängig von konjunkturellen Schwankungen. Sehen Sie das Geschäft der Francotyp-Postalia Holding AG bei einer stärkeren Konunkturabkühlung tatsächlich als krisenresistent an oder würde eine eventuelle Rezession auch in Ihrer Geschäftsentwicklung Kratzer hinterlassen?
Francotyp-Postalia: Unser Geschäftsmodell zeichnet sich insbesondere durch starke wiederkehrende Umsätze aus; deren Anteil beträgt rund Dreiviertel am Gesamtumsatz. 2009 hat sich dieses Geschäftsmodell bewährt. Während andere Unternehmen hohe Umsatzrückgänge hinnehmen mussten, blieb unser Umsatz vergleichsweise stabil. Zudem hat sich die FP-Gruppe von einem Frankiermaschinenhersteller zu einem Komplettanbieter rund um die Briefkommunikation entwickelt. Mittel- und langfristig sehen wir Potenzial im Bereich der digitalen Kommunikation, wo unser Unternehmen zu den Vorreitern zählt und moderne Softwarelösungen anbietet.
aktiencheck.de EXKLUSIV: Die Francotyp-Postalia Holding AG hat ihre Restrukturierung bilanziell abgeschlossen. Trotz Restrukturierungsaufwendungen konnte Ihre Gesellschaft für das erste Halbjahr 2011 ordentliche Zahlen präsentieren und das berichtete bereinigte EBITDA i.H.v. 12,3 Mio. EUR unterstreicht die hohe Ertragskraft der Gruppe. Nach dem Wegfall der Restrukturierungskosten sowie der Wirksamkeit eines Teils der Einsparungen sollte das EBITDA weiter steigen. Wurde mit der Restrukturierung das Fundament für das nachhaltig erfolgreiche Geschäft der Francotyp-Postalia Holding AG gelegt?
Francotyp-Postalia: Die Restrukturierung war längst fällig. Allerdings haben wir diese noch nicht abgeschlossen. Im Moment bereiten wir die Verlagerung der Produktion von Birkenwerder nach Wittenberge vor. Wir erwarten den Abschluss der Restrukturierung für das Ende des ersten Quartals 2012. Erst dann werden wir das Einsparpotenzial nutzen können, das bei rund 3 Millionen Euro pro Jahr liegen wird.
aktiencheck.de EXKLUSIV: Ihr Tochterunternehmen Francotyp-Postalia GmbH hat eine Zulassung in Frakreich bekommen und kann nun mit der Einführung von Frankiermaschinen im größten europäischen Frankiermaschinenmarkt beginnen. Für das laufende Geschäftsjahr 2011 erwarten Sie noch keine großen Auswirkungen auf Umsatz und Ergebnis. In den kommenden Jahren soll sich Frankreich allerdings zu einem wichtigen Markt für die Francotyp-Postalia Holding AG entwickeln. Was versprechen Sie sich mittel- und langfristig vom Engagement auf dem französischen Markt? Wann rechnen Sie mit positiven Einflüssen dieses Geschäfts auf Ihr Zahlenwerk?
Francotyp-Postalia: Frankreich ist gemäß den gesetzlichen Vorgaben ein reiner Mietmarkt. Wir haben jetzt die Zulassung für die mymail, unsere kleinste Frankiermaschine, bekommen. Diese werden wir über einen Telesales-Kanal vertreiben. In Paris sind unsere Servicetechniker. Wie in anderen Ländern werden wir größten Wert auf einen ausgezeichneten Service legen, um französische Kunden von einer langfristigen Zusammenarbeit zu überzeugen. Doch wir wollen das Geschäft in Frankreich peu à peu aufbauen.
aktiencheck.de EXKLUSIV: Das Geschäft der Francotyp-Postalia Holding AG zeichnet sich durch die großteils gut planbaren Umsätze aus. In der ersten Jahreshälfte 2011 haben die Abschreibungen und Aufwendungen für die laufende Restrukturierung noch einen leichten Verlust verursacht, doch schon im dritten Quartal - genau wie für das Gesamtjahr 2011 - sollen Sie wieder Gewinne schreiben. Die Aussichten für das kommende Geschäftsjahr 2012 sind gut, das einzige Manko bleibt die Eigenkapitalquote von nur noch 11%. Wie sieht Ihre Strategie in dieser Hinsicht aus? Mit welchen Maßnahmen wollen Sie Ihre EK-Quote wieder stärken, welcher Wert wäre für Sie zufriedenstellend und bis wann wollen Sie Ihr Ziel erreichen?
Francotyp-Postalia: Sie haben natürlich Recht. Eine Eigenkapitalquote von 11% ist zu wenig. Stärken können wir diese Quote, in dem wir nachhaltig Gewinne erwirtschaften. Zunächst wollen wir die Restrukturierung, eine zentrale Maßnahme für die Zukunft der FP-Gruppe, erfolgreich gestalten. Im laufenden Jahr 2011 werden die Maßnahmen unser Ergebnis belasten, in den nächsten Jahren werden wir aber nachhaltig hiervon profitieren.
aktiencheck.de EXKLUSIV bedankt sich für dieses Interview und wünscht der Francotyp-Postalia Holding AG weiterhin viel geschäftlichen Erfolg. (07.10.2011/ac/e/i)
aktiencheck.de EXKLUSIV führte ein kurzes Interview mit Herrn Hans Szymanski, dem CEO und CFO der Francotyp-Postalia Holding AG.
aktiencheck.de EXKLUSIV: Die Kommunikations-Branche gilt in wirtschaftlich schwierigeren Zeiten als realtiv unabhängig von konjunkturellen Schwankungen. Sehen Sie das Geschäft der Francotyp-Postalia Holding AG bei einer stärkeren Konunkturabkühlung tatsächlich als krisenresistent an oder würde eine eventuelle Rezession auch in Ihrer Geschäftsentwicklung Kratzer hinterlassen?
Francotyp-Postalia: Unser Geschäftsmodell zeichnet sich insbesondere durch starke wiederkehrende Umsätze aus; deren Anteil beträgt rund Dreiviertel am Gesamtumsatz. 2009 hat sich dieses Geschäftsmodell bewährt. Während andere Unternehmen hohe Umsatzrückgänge hinnehmen mussten, blieb unser Umsatz vergleichsweise stabil. Zudem hat sich die FP-Gruppe von einem Frankiermaschinenhersteller zu einem Komplettanbieter rund um die Briefkommunikation entwickelt. Mittel- und langfristig sehen wir Potenzial im Bereich der digitalen Kommunikation, wo unser Unternehmen zu den Vorreitern zählt und moderne Softwarelösungen anbietet.
aktiencheck.de EXKLUSIV: Die Francotyp-Postalia Holding AG hat ihre Restrukturierung bilanziell abgeschlossen. Trotz Restrukturierungsaufwendungen konnte Ihre Gesellschaft für das erste Halbjahr 2011 ordentliche Zahlen präsentieren und das berichtete bereinigte EBITDA i.H.v. 12,3 Mio. EUR unterstreicht die hohe Ertragskraft der Gruppe. Nach dem Wegfall der Restrukturierungskosten sowie der Wirksamkeit eines Teils der Einsparungen sollte das EBITDA weiter steigen. Wurde mit der Restrukturierung das Fundament für das nachhaltig erfolgreiche Geschäft der Francotyp-Postalia Holding AG gelegt?
aktiencheck.de EXKLUSIV: Ihr Tochterunternehmen Francotyp-Postalia GmbH hat eine Zulassung in Frakreich bekommen und kann nun mit der Einführung von Frankiermaschinen im größten europäischen Frankiermaschinenmarkt beginnen. Für das laufende Geschäftsjahr 2011 erwarten Sie noch keine großen Auswirkungen auf Umsatz und Ergebnis. In den kommenden Jahren soll sich Frankreich allerdings zu einem wichtigen Markt für die Francotyp-Postalia Holding AG entwickeln. Was versprechen Sie sich mittel- und langfristig vom Engagement auf dem französischen Markt? Wann rechnen Sie mit positiven Einflüssen dieses Geschäfts auf Ihr Zahlenwerk?
Francotyp-Postalia: Frankreich ist gemäß den gesetzlichen Vorgaben ein reiner Mietmarkt. Wir haben jetzt die Zulassung für die mymail, unsere kleinste Frankiermaschine, bekommen. Diese werden wir über einen Telesales-Kanal vertreiben. In Paris sind unsere Servicetechniker. Wie in anderen Ländern werden wir größten Wert auf einen ausgezeichneten Service legen, um französische Kunden von einer langfristigen Zusammenarbeit zu überzeugen. Doch wir wollen das Geschäft in Frankreich peu à peu aufbauen.
aktiencheck.de EXKLUSIV: Das Geschäft der Francotyp-Postalia Holding AG zeichnet sich durch die großteils gut planbaren Umsätze aus. In der ersten Jahreshälfte 2011 haben die Abschreibungen und Aufwendungen für die laufende Restrukturierung noch einen leichten Verlust verursacht, doch schon im dritten Quartal - genau wie für das Gesamtjahr 2011 - sollen Sie wieder Gewinne schreiben. Die Aussichten für das kommende Geschäftsjahr 2012 sind gut, das einzige Manko bleibt die Eigenkapitalquote von nur noch 11%. Wie sieht Ihre Strategie in dieser Hinsicht aus? Mit welchen Maßnahmen wollen Sie Ihre EK-Quote wieder stärken, welcher Wert wäre für Sie zufriedenstellend und bis wann wollen Sie Ihr Ziel erreichen?
Francotyp-Postalia: Sie haben natürlich Recht. Eine Eigenkapitalquote von 11% ist zu wenig. Stärken können wir diese Quote, in dem wir nachhaltig Gewinne erwirtschaften. Zunächst wollen wir die Restrukturierung, eine zentrale Maßnahme für die Zukunft der FP-Gruppe, erfolgreich gestalten. Im laufenden Jahr 2011 werden die Maßnahmen unser Ergebnis belasten, in den nächsten Jahren werden wir aber nachhaltig hiervon profitieren.
aktiencheck.de EXKLUSIV bedankt sich für dieses Interview und wünscht der Francotyp-Postalia Holding AG weiterhin viel geschäftlichen Erfolg. (07.10.2011/ac/e/i)
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| DE000FPH9000 | FPH900 | 3,65 € | 1,79 € | |
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