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Kolumnist: Björn Junker

Forbes Magazin adelt Quantum eMotion mit Artikel zu Cybersicherheit




24.08.21 09:27
Björn Junker

Nach einer Reihe von öffentlichkeitswirksamen Angriffen auf US-Unternehmen steht die Cybersicherheit ganz oben auf der Tagesordnung der Regierung Biden. Einige der Angriffe betrafen die Kraftstoff- und Lebensmittelversorgung in Teilen der Vereinigten Staaten. Das ist auch der Aufhänger des jüngsten Forbes Artikels zum Thema Cybersicherheit, der sich den Konsequenzen der Rechenleistung von Quanten-Super-Computern und insbesondere mit den Erfordernissen einer Post-Quanten-Kryptographie befasst. Dabei erweist der Forbes Autor Arthur Herman dem kleinen kanadischen Tech-Start-Up Quantum eMotion (TSXV: QNC; FRA: 34Q0) die nicht alltägliche Ehre einer namentlichen Nennung, gefolgt von einer ausführlichen Würdigung der Technologie! Das ist nicht weniger als ein Ritterschlag für Quantum eMotion, der dafür sorgen wird, dass das Unternehmen nicht zuletzt bei amerikanischen Marktbeobachtern auf das Radarschirm geraten dürfte.

Der Forbes Autor Arthur Herman diskutiert die Konsequenzen eines künftigen Quantencomputerangriffs auf die Finanzinfrastruktur und/oder das Stromnetz und bezieht sich auf die jüngsten Äußerungen von US-Präsident Joe Biden anlässlich seines Besuchs bei der Dachorganisation der amerikanischen Geheimdienste. Herman beschreibt die heutige Cyberwelt als ein Schlachtfeld, das durch das Aufkommen der Quantentechnologie für Unvorsichtige nur noch gefährlicher werde. Eine „Quantenkatastrophe“ sei eine potenzielle Gefahr.

Als die große neue Herausforderung beim Thema Cybersicherheit nennt Herman die „Post-Quanten-Kryptografie“. Er unterscheidet dabei zwei Möglichkeiten, Daten und Netze vor der Bedrohung zu schützen. Eine davon sei die die Entwicklung komplexer Algorithmen, von denen Wissenschaftler und Kryptographen glauben, dass sie einem künftigen Quantencomputer widerstehen werden. Der andere Ansatz ist die Verwendung von Quantenzufallszahlengeneratoren (QRNG), die die Zufälligkeit der Quantenphysik selbst nutzen, um echte Zufallszahlen für die Verschlüsselung von Nachrichten und Daten zu erzeugen, die wirklich sicher sind. QRNG bildet auch das Rückgrat der Quantum Key Distribution (QKD), der Technologie, die die Prinzipien der Quantenmechanik nutzt, um diese Zufallsschlüssel an die Nutzer zu verteilen.

Herman erwähnt nur zwei neue Unternehmen mit je unterschiedlichen Ansätzen: Quantum eMotion (TSXV: QNC; FRA: 34Q0) steht für die quantenbasierte Hardware-Lösung, das private amerikanische Unternehmen QuSecure für die Entwicklung von quantenresisten Algorithmen.

Quantensicherheit als Plug-and-Play-Lösung

Das in Kanada ansässige Unternehmen Quantum eMotion habe den QRNG-Ansatz gewählt, ohne sich bei der Implementierung auf QKD zu verlassen. Stattdessen ist der Zufallszahlengenerator in einen tragbaren USB-Schlüssel oder einen Mikroprozessorchip eingebettet, sodass er buchstäblich eine Plug-and-Play-Lösung zum Schutz vor Cyber-Hackern ist. Quantum eMotion hat seinen Sitz in Montreal und stützt sich auf die jahrzehntelange Forschung des Physikprofessors Bertrand Roulet an der Universität Sherbrooke. Das Ziel von Quantum eMotion ist es, die Vorteile der Quantenzufälligkeit auf Mobiltelefone, Computer, das Internet der Dinge (IoT), die Blockchain und die Cloud auszuweiten, ohne dabei auf die oft teure Infrastruktur und Designarchitektur angewiesen zu sein, die QKD erfordert.

Quantum eMotion sei außerdem das einzige QRNG-Unternehmen der Welt, das an der Börse von Toronto gehandelt wird. Herman sieht darin den Beginn eines Trends und wertet die Börsennotiz als ein Zeichen dafür, dass der Sektor der Quantenkommunikationstechnologie an Reife gewinnt.

Als Beispiel für den softwarebasierten Weg nennt Herman das amerikanische Unternehmen QuSecure. QuSecure verwendet die so genannte Quantum Transport Layer Security (QTLS), die es quantenresistenten Algorithmen ermöglicht, Daten unabhängig davon zu schützen, wo sie sich im Netz befinden. Mit anderen Worten: Anstatt alte PKI-Systeme einzeln herauszureißen und zu ersetzen, ermöglicht der Ansatz von QuSecure, dass jede Schicht im Netzwerk von dem Verschlüsselungsschutz profitiert, den die Software des Unternehmens bietet.

Das System von QuSecure ist außerdem so konzipiert, dass es mit Quantenzufallszahlengeneratoren arbeitet, um innerhalb der softwarebasierten Anwendung echte Zufallsschlüssel zu erzeugen. Auf der Website des Unternehmens heißt es, dass es bis zu 60.000 Schlüssel pro Sekunde generieren kann, was eine geringere Latenzzeit oder die so genannte "Handshake-Zeit" bedeutet, d. h. die Authentifizierung der Nutzer an beiden Enden der sicheren Verbindung.

Aus politischer Sicht sei das Faszinierende an beiden Unternehmen, dass sie "hybride" Lösungen für das Quantensicherheitsproblem entwickelten. Herman glaubt, dass wir auf Dauer eine Konvergenz softwarebasierter oder hardwarebasierter Ansätze auf der Grundlage von QRNG/QKD erleben werden. Unternehmen suchten insbesondere nach Möglichkeiten, die Quantensicherheit kostengünstiger zu gestalten.

Der vollständige Forbes Artikel ist hier nachzulesen:

Blazing New Paths In Quantum Security



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