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Kolumnist: Redaktion boerse-frankfurt.de

Fonds: Tutti Frutti gefragt




15.09.19 09:50
Redaktion boerse-frankfurt.de

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Fondsanleger setzen auf gemischte Portfolios, deutsche Wohnimmobilien und Schwellenländeranleihen.
 


12. September 2019. (FRANKFURT) Börse Frankfurt. Die Aufwärtsphase an den Börsen hebt laut Händler das Geschäft mit aktiv verwalteten Fonds. „Unsere Fonds-Umsätze bewegen sich auf leicht erhöhtem Niveau,“ meldet Anja Deisenroth-Boström von der Baader Bank. Das liege nicht zuletzt an versöhnlicheren Tönen im Handelsstreit zwischen China und den USA.


Goldminen-Betreiber werden verkauft


Diese Entwicklung habe eine eher beruhigende Wirkung auf Anleger und löse Gewinnmitnahmen bei Goldinvestitionen aus. Unterm Strich trennten sich die Baader Bank-Kunden derzeit von ihren Anteilen an Goldminen. Das gilt Deisenroth-Boström zufolge für den in US-Dollar notierten BGF World Gold Fund (WKN 974119) ebenso wie für den in Euro geführten BlackRock Global Funds - World Gold Fund (WKN A0BMAL). Letzterer kommt in den vergangenen zwölf Monaten immerhin auf einen Anstieg von 56 Prozent. Die Händlerin wertet die gegenwärtige Konsolidierung des Goldpreises als gesund. Das Edelmetall verlor binnen einer Woche 50 US-Dollar pro Feinunze und ist aktuell für 1.504 US-Dollar zu haben.


Schwellenländer-Bonds gesucht


Bei Festverzinslichem stünden Schwellenländerwerte etwa im Weltzins Invest (WKN A1CXYM) hoch im Kurs. „Hier griffen Investoren kräftig zu“, beschreibt Jan Duisberg von der ICF Bank. Im Gegensatz zu vielen anderen Rentenprodukten komme der Deka Bank-Fonds vergangenes Jahr auf eine Performance von über 11 Prozent. Das sei angesichts von gegenwärtig weltweit 17 Billionen US-Dollar in Anleihen mit negativer Rendite nicht schlecht. Die etwaigen Maßnahmen, die im Rahmen der heutigen EZB-Ratssitzung angekündigt werden könnten, erwartet der Markt laut Duisberg mit Spannung. Die Zinspolitik im Euroraum gerate zunehmend unter Beschuss. Die EZB erklärte am Mittag, die Strafzinsen zu erhöhen und das Ankaufprogramm fortzusetzen.


Technologieaktien uneinheitlich


International engagierte Portfolios mit Technologieaktien werden Duisberg zufolge in beide Richtungen gehandelt. „Wobei in den vergangenen Tagen die Abgaben dominierten.“ Zu den meist gehandelten Werten gehörten die Euro-Versionen des Fidelity Funds - Global Technology Fund (WKNs 921800A0NGW1). Der technologielastige Nasdaq 100 kommt im vergangenen Monat auf ein Plus von 4,3 Prozent, seit Jahresbeginn immerhin auf einen Anstieg von 24 Prozent.


Anleger setzen auf Mischfonds


Zu den Umsatzspitzenreitern bei den Mischfonds gehört der DWS Concept Kaldemorgen (WKN DWSK01), der mindestens 25 Prozent des Fondsvermögens in Aktien weltweiter Emittenten und bis zu 75 Prozent in Gattungen wie Anleihen, Zertifikaten und Barmitteln anlegt. „Der Wert ist seit einiger Zeit gefragt und die Umsätze sind hoch“, berichtet Duisberg. Damit überhole das Produkt in dieser Kategorie in puncto Beliebtheit den ebenfalls rege gekauften Floßbach von Storch Multi Opportunity-Fonds (WKN A0M430).


Vorliebe für deutsche Wohnimmobilien


Im Bereich Immobilienfonds geht wie gewohnt einiges um, wobei Anleger nach Beobachtung von Duisberg die Aussichten für deutsche Immobilien scheinbar besonders optimistisch bewerten. Für den Fokus Wohnen Deutschland (WKN A12BSB) seien die Orderbücher ausgesprochen gut gefüllt. „Seit zehn Tagen hatten wir nahezu nur Käufer“, beschreibt der Händler. Anleger verabschiedeten sich hingegen zumeist vom CS Euroreal (WKN 980500).


Insgesamt boomt die Branche. Offene Immobilienfonds konnten laut Fondsverband BVI im ersten Halbjahr mit 6,1 Milliarden Euro die Zuflüsse im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verdoppeln. Positiv haben sich laut Ratingagentur Scope auch die Renditen offener Immobilienfonds entwickelt. Nach Abzug der Fondskosten bliebe Anlegern von 17 untersuchten Produkten im vergangenen Jahr eine Rendite von durchschnittlich 3,1 Prozent.


Jan Duisberg

Deutsche Unternehmen nicht gefragt


Im Handel mit international ausgerichteten Publikumsfonds verbucht die Baader Bank tendenziell Abflüsse. Anleger verabschiedeten sich etwa in Summe vom DWS Top Dividende (WKN 984811), Newton Global Income (WKN A0NDX3) und Carmignac Investissement (WKN A0DP5W). Auf den Kauflisten befänden sich der Dirk Müller Premiumaktien (WKN A111ZF) und der Arero der Weltfonds (WKN DWS0R4).


An europäischen Unternehmen etwa im Fidelity Funds - European Dynamic Growth Fund (WKN 603474) fänden Investoren ebenfalls zumeist Gefallen. Gleichzeitig sei der Fidelity Funds - European Growth Fund (WKN 973270) eher abgestoßen worden. Das gelte auch für deutsche Aktien im DWS Concept Platow (WKN DWSK62) und UniFonds (WKN 849100).


von: Iris Merker
12. September 2019, © Deutsche Börse AG




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