Kolumnist: Jörg Schulte

Fission landet weiteren Volltreffer und brachte die bisher beste Bohrung auf PLS nieder!




07.01.18 10:31
Jörg Schulte

Die kanadische Uran-Explorationsgesellschaft Fission Uranium Corp. (ISIN: CA33812R1091 / TSX: FCU) gab nun auch die letzten noch ausstehenden Analyseergebnisse bekannt. Und diese hatten es wiedereinmal in sich, da Fission wieder einen neuen Rekord erreichte, was die Gehalte angeht. Diese Bohrungen wurden unter anderem im Rahmen der Materialsammlung für repräsentative metallurgische Mischproben für Labortests niedergebracht, die ebenfalls sehr gut und aufschlussreich sind. Natürlich, wie von Fission Uranium bereits gewohnt, stieß man bereits wieder sehr Oberflächennah auf Uran.

In der Bohrung PLS17-MET-C, welche die besten Gehalte der neu veröffentlichten Analyseergebnisse lieferte, durchteufte eine zusammengefasste Vererzung über 144,0 m in der sogar über einen 108,0 m langen Abschnitt 8,46 % U3O8 identifiziert wurde. Dies ist bis dato der längste durchgehend vererzte Abschnitt innerhalb der mittlerweile weltbekannten ‚Triple R’-Lagerstätte und ist sogar eine der längsten im gesamten Athabasca Becken Kanadas.

Im Detail durchteufte die Bohrung ‚PLS17-MET-C’, die innerhalb der ‚Line 660E’ niedergebracht wurde, über 108,0 m 8,46 % U3O8 beginnend ab oberflächennahen 56,5 m und endend bei 164,5 m. Darin enthalten ist im Bereich beginnend ab 63,0 m Tiefe ein 9,0 m langer Abschnitt mit 12,69 % U3O8, sowie ab 76,5 m ein 23 m langer Abschnitt mit 15,43 % U3O8, der demzufolge bis in eine Tiefe von 99,5 m reicht. In zunehmender Tiefe wurde dann noch über 8,5 m in einer Tiefe von 139,0 m bis 147,5 m 27,66 % U3O8 geschnitten. In den tieferen Bereichen bis 210,5 m wurden nahmen die Gehalte über einen 21,5 m langen Abschnitt im Bereich ab 189,0 m mit 1,9 % U3O8 wieder ab, wobei bei zunehmender Tiefe über 8,5 m wiedr 4,17 % von 197,5 bis 206,0 m angetroffen wurden.


Kaum weniger erfolgreich ist die Bohrung ‚PLS17-MET-E’ von der ‚Linie 845E’. In dieser Bohrung wurden Schlüsselabschnitte über 65,5 m, beginnend ab einer Tiefe von 115,5 m bis 181,0 m, mit 3,40 % U3O8 einschließlich 8,0 m mit 22,28 % U3O8 ab 139,5 m bis 147,5 m, sowie 2,5 m mit 8,26 % U3O8 ab 162,0 m bis 164,5 m durchteuft.


Etwas kürzere Strecken bei immer noch ordentlichen Gehalten lieferte die Bohrung ‚PLS17-MET-W’, die auf der ‚Linie 335E’ niedrgebracht wurde. Hier durchteufte Fission über 45,5 m 1,88 % U3O8 bereits ab oberflächennahen 57,0 m, die dann bis in eine Tiefe von 102,5 m reichen, in denen sogar ein 19,19 % U3O8 Abschnitt über 1,0 m ab einer Tiefe von 62,0 m, sowie über 5,0 m mit 6,64 % U3O8 beginnend ab 87,5 m Tiefe und 22,5 m mit 1,40 % U3O8 ab 115,0 m Tiefe, worin im Bereich 122,0 m bis 123,5 m 7,59 % U3O8 und im Bereich 135,5 m bis 137,0 m 8,97% U3O8 gemessen wurden.


Quelle: Fission Uranium Corp.


Zudem lieferten die bisher durchgeführten „Produktions“-Studien sehr gute Ergebnisse, was schon jetzt auf einen sehr kostengünstigen Abbau schließen lässt. Aufgrund des nur sehr wenig verunreinigten, hochgradigen ‚Patterson Lake South’-Erzes (‚PLS’) konnte bei den bisherigen Versuchen trotz nur kurzer Laugungszeiten bei niedrigen Säurekonzentrationen und niedriger Temperatur eine sehr hohe Uranausbringung ermittelt werden, wie das Unternehmen weiter mitteilte.


Dementsprechend zufrieden äußerte sich Ross McElroy, der President, COO und Chef-Geologe von Fission Uranium - https://www.youtube.com/watch?v=AudsaLrYPgM&t=40s -. „Die Metallurgie- und Aufbereitungsdaten sind ein wichtiger Bestandteil der Vormachbarkeitsstudie. Wir sind mit der bemerkenswerten Stärke der vererzten Analysenergebnisse sehr zufrieden, besonders mit denen aus der Bohrung ‚PLS17-MET-C’ . Diese Bohrung ist mit einer zusammengefassten GT-Punktzahl von 958,9 die beste Bohrung die bisher auf ‚PLS’ niedergebracht wurde und ist sogar eine der besten Bohrungen im gesamten Athabasca Basin – das die höchstgradigsten Uranlagerstätten der Welt beherbergt.“ Zudem sei die Vererzung entlang des Streichens sowohl in Richtung Westen als auch in Richtung Osten weiterhin noch offen. Aber auch die sehr positiven vorläufigen Untersuchungsergebnisse seien im höchsten Maße erfreulich. Diese bisher sehr guten Ergebnisse seien aufgrund des relativ weichen Materials und der dadurch relativ einfachen Mahlbarkeit eine sehr gute Ausgangsbasis für einen kosteneffizienten Abbau.


Die metallurgischen Testarbeiten werden derweil von SGS Canada Inc. unter der Leitung von Melis Engineering Ltd. weiter fortgeführt, um ausreichend Prozessentwicklungsdaten für eine Vormachbarkeitsstudie für ‚PLS’ zu ermitteln. Dazu wurden insgesamt 12 Mischproben zusammengestellt und vermischt, die verschieden Lithologien im West-, Zentral- und Ostteil der Lagerstätte repräsentieren.





Viele Grüße


Ihr


Jörg Schulte








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