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Finanzmarkt: Die wichtigsten Ereignisse der kommenden Woche




10.09.21 16:10
DekaBank

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Sowohl der zeitnahe als auch der mittelfristige Inflationsausblick ist in den USA mit erheblichen Risiken behaftet, so die Analysten der DekaBank.

Zeitnah stelle sich die Frage, wie sich die transitorischen Preiseffekte weiterentwickeln würden. Für den Monat August dürften die Verbraucherpreise (Dienstag) im Aggregat relativ unspektakulär gegenüber dem Vormonat angestiegen sein. Allerdings gebe es in den einzelnen Teilbereichen stark divergierende Entwicklungen. Beispielsweise dürfte der extreme Preisdruck der Vormonate im Bereich der Gebrauchtwagen im August nachgelassen haben. Hier sei sogar mit einem Preisrückgang zu rechnen. Im Bereich Mieten stelle sich die Frage, ob der starke Immobilienpreisanstieg zeitverzögert auch die Mietpreise tangiere.

Im Vereinigten Königreich dürften die Verbraucherpreise im August (Mittwoch) um 3% gegenüber dem Vorjahresmonat kräftig angestiegen sein und zum Jahresende Spitzenwerte von 4% erreichen. Damit würden sich die Briten zum Club derjenigen Industrieländer (wie USA und Euroland) gesellen, bei denen die Inflationsrate in diesem Jahr die Zielmarke der jeweiligen Notenbank temporär deutlich überschreite. Darauf werde aber auch die Bank of England nicht unmittelbar mit höheren Leitzinsen regieren, da für den Inflationsanstieg auch in UK global wirkende, Corona-bedingte Sondereffekte verantwortlich seien. Im August komme ein UK-spezifischer Basiseffekt hinzu: Der Nachklang des Förderprogramms der britischen Regierung für Restaurantbesuche vom August 2020, welches damals die Inflationsrate deutlich nach unten gedrückt habe.

Neue Lockdowns zur Eindämmung steigender Corona-Zahlen hätten die wirtschaftliche Entwicklung Chinas im August stark belastet. Darauf würden vor allem die Einkaufsmanagerindices für das Nicht-Verarbeitende Gewerbe hindeuten. Im Verarbeitenden Gewerbe seien die Rückgänge moderater gewesen und auch die guten Exportzahlen würden darauf hindeuten, dass es nicht zu einem Einbruch in der Industrie gekommen sei. Dennoch sei es schon aufgrund eines Basiseffekts sehr wahrscheinlich, dass die Jahresveränderungsrate der Industrieproduktion gefallen sei. Die Analysten der DekaBank würden mit einem Rückgang von 6,4% auf 5,7% im Vergleich zum Vorjahr (yoy) rechnen. Für die Einzelhandelsumsätze würden sie aufgrund der Corona-Belastung sogar eine Abschwächung von 8,5% auf 6,5% (yoy) erwarten (Mittwoch). (10.09.2021/ac/a/m)





 
 
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