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Kolumnist: Hans-Jürgen Haack

Festhalten




13.11.15 15:44
Hans-Jürgen Haack

Liebe Leser,

Sie wissen sicher, dass Börsianer stets gerne etwas Greifbares suchen, etwas an dem man sich im undurchsichtigen Dschungel der Aktienmärkte festhalten kann, das Sicherheit gibt. Das können Empfehlungen von Experten sein, technische Indikatoren oder auch fundamentale Dinge. All dies hat den Zweck, die eigene Analyse/Meinung zu schärfen und zu stärken. Und es kann auch sehr hilfreich sein, weil es einem die Stärke gibt, der eigenen Überzeugung auch zu trauen und dementsprechend zu handeln (es ist sehr hinderlich, wenn ein Zögern das eigene Handeln blockiert). Aber natürlich muss man auch aufpassen, dass man kein „Überzeugungstäter“ wird, der wider dem Marktgeschehen schlechte Positionen durchhält.

Saisonale Effekte
Und da sind dann noch die saisonalen Effekte, an denen sich mancher festhält. Zum Beispiel die einfache Regel, im Oktober zu kaufen und im März zu verkaufen. Das hätte eine einfache Buy and Hold-Strategie im Dow Jones um Längen geschlagen (das Ergebnis ist sogar noch besser, wenn man bis Juli hält, aber man hätte dann einige scharfe Frühjahres-Korrekturen durchmachen müssen). Dieses Muster ist deshalb statistisch erfolgreich, weil es im Spätsommer/Herbst oftmals zu stärkeren Korrekturen kommt. Das war auch 2015 der Fall. Aber nur Mutige haben das zum Kauf genutzt. Hier zeigt sich: Wer voll auf diese Statistik setzte und durch dieses Klammern an etwas Greifbarem die Stärke entwickeln konnte, das auch umzusetzen, wurde bis dato belohnt.

Jahresend-Rally
Ein anderes saisonales Muster ist die Jahresend-Rally. Tatsächlich steigen die Kurse zum Jahresende hin oftmals an. Was aber viele Marktteilnehmer vergessen ist: Oftmals setzt diese Jahresend-Rally erst spät im Jahr ein, manchmal erst um Weihnachten herum. Gerade der Dezember zeigt oftmals noch überraschende Schwächephasen. Dann werden die, die zu früh auf eine Jahresend-Rally setzten, nochmals aus dem Markt „gekegelt“. Das ist einfach wie so oft: Setzen (zu) viele auf ein Ereignis, dann funktioniert das an der Börse nur selten.

Aufpassen!
Und auch jetzt ist so eine Situation eingetreten. Nachdem Draghi die Spekulationen auf eine weitere geldpolitische Maßnahme de EZB angefeuert hatte, sprang der DAX auf 11.000 Punkte. Zusätzlich halfen gute US-Konjunktur-Daten. Da wähnten sich viele schon in einer Jahresend-Rally. Doch dem muss man entgegenhalten: Nach einem Oktober von rd. 10 % Kursgewinn in vielen Indizes ist ein holpriger November mit Konsolidierungen/Rücksetzern viel wahrscheinlicher als ein direktes Weiterlaufen. Das wäre auch eine gute Basis für anschließend steigende Kurse. Aber zunächst sollte die Stimmung etwas abgekühlt werden. Das läuft gerade ab (DAX beim Schreiben dieser Zeilen um 10.750 mit 1,4 % Minus). Hier kann man also ganz in Ruhe auf Kaufchancen warten.

Zertifikat in Frankfurt gehandelt
Und wenn Sie sich an etwas festhalten wollen, dann besser an unserem neuen nun in Frankfurt handelbaren Zertifikat (Sie bekamen eine Mail). Die Investitionsphase mit engem Spread (bei Fonds der Ausgabeaufschlag) von nur 0,25 % hat begonnen. Anschließend beginnt der Handel im Zertifikat selbst (ab dann wird sich der Kurs bewegen). Doch ich betone: Trotz des 20 % HAACK-DAILY-Anteils soll das E.T.I. (Exchange Traded Instrument, so ist die Bezeichnung, da es sich um Sondervermögen ohne Emittenten-Risiko – ähnlich einem Fonds - handelt) einen eher ruhigen Verlauf nehmen. 5 – 10 % über-Performance zum Aktienmarkt plus mindestens 5 – 10 % Mehrertrag p.a. aus dem HAACK-DAILY-Anteil ist unser Ziel. Das Produkt ist also ein Investment, kein „heißes Eisen“. Wer eine schnelle Verdoppelung erwartet, dürfte enttäuscht werden. Ein paar 1.000 € investieren, um damit „reich“ zu werden, wird nicht funktionieren.

Überdurchschnittliche Rendite bei wenig Schwankung im Produkt
Wer aber als Anlage eine überdurchschnittliche Rendite bei niedrigen Zertifikat-Schwankungen (das Muster-Depot hatte 2015 bis dato eine 250-Tage-Volatilität von nur 16,67 %, und im HAACK-DAILY-Anteil ist es möglich, an fallenden Kursen zu verdienen) erreichen will, der dürfte hier genau richtig sein. Man muss dem Investment aber auch Zeit geben. Doch rechnen Sie einfach mal aus, was „nur“ 15 % Rendite p.a. auf 3 oder 4 Jahre inkl. Zinseszins ergeben. Ich wünsche denjenigen, die mir Ihr Vertrauen schenken, viel Erfolg!

Herzlichst Ihr
Hans-Jürgen Haack




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