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FED-Maßnahmen verunischern Anleger




16.03.20 08:55
Raiffeisen Bank International AG

Wien (www.aktiencheck.de) - Am Freitag rief US-Präsident Donald Trump den nationalen Notstand für die USA aus, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG.

Dies habe Hoffnungen an den Märkten geschürt, dass es in nächster Zeit noch weitere fiskalische Unterstützung für die Wirtschaft geben werde. Darauf hin hätten die wichtigsten Indices der Wall Street nach ihren starken Abverkäufen massiv zugelegt und den Freitag über 9% im Plus beendet.

Über das Wochenende jedoch seien europaweit weitreichende Maßnahmen zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie getroffen worden und auch in den USA hätten einige Staaten Einschnitte in das tägliche Leben der Leute zu treffen begonnen. In einem zweiten außerordentlichen Schritt habe die US-Notenbank den Leitzins auf die Bandbreite von 0 bis 0,25% gesenkt und ein umfassendes Quantitative-Easing-Programm gestartet. Diese Aktion habe zu einer enormen Verunsicherung der Anleger geführt, weshalb die Future-Preise um 5% gefallen seien und der Handel vorzeitig ausgesetzt worden sei.

Auch die wichtigsten asiatischen Börsen würden heute durchwegs in den roten Zahlen notieren. Während Gold leicht zugelegt habe, habe der Ölpreis erneut an Boden verloren. Und auch für Europa würden die vorbörslichen Indikatoren auf einen erneut deutlich schwächeren Start in den heutigen Handelstag hindeuten. (16.03.2020/ac/a/m)





 
 
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