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Europäische Indices vertiefen Rückgang - thyssenkrupp will weitere Stellen streichen




19.11.20 14:31
XTB

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Die europäischen Aktienmärkte werden am Donnerstag tiefer gehandelt, nach einer schlechten Sitzung an der Wall Street gestern und einem gemischten Handel in Asien heute, so die Experten von XTB.

Die Blue-Chip-Indices aus Deutschland, Frankreich, Spanien, Großbritannien und den Niederlanden würden alle über 1% nachgeben. Die Verschlechterung der Pandemie-Situation in Ländern wie den Vereinigten Staaten und die erneuten Beschränkungen seien die Hauptgründe für den Rückgang. Die europäischen Indices könnten jedoch auch die schlechten Aussichten für den EU-Haushalt und den Recovery-Fonds widerspiegeln, gegen den Polen und Ungarn ihr Veto eingelegt hätten.

Der DAX (ISIN: DE0008469008, WKN: 846900) sei gestern in die Nähe der Widerstandszone bei 13.250 Punkten gestiegen. Die anschließende Abwärtsbewegung habe den deutschen Leitindex wieder an die Untergrenze der jüngsten kurzfristigen Handelsspanne bei 13.070 Punkten gebracht. Darüber hinaus könne im gleichen Bereich eine Aufwärtstrendlinie gefunden werden, sodass sich die Abwärtsbewegung beschleunigen könnte, wenn wir einen Ausbruch unterhalb dieser Hürde sehen würden. In einem solchen Szenario könnte die 200-Stunden-Linie bei 13.000 Punkten zum ersten Ziel für die Verkäufer werden. Die wichtigste Unterstützung finde sich bei etwa 12.800 Punkten, wo das Fibonacci-Retracement von 23,6% und die untere Grenze der Overbalance-Struktur zu finden seien.

Unternehmensnachrichten

thyssenkrupp (ISIN: DE0007500001, WKN: 750000, Ticker-Symbol: TKA, Nasdaq OTC-Symbol: TYEKF) habe den Ergebnisbericht für das Geschäftsjahr 2020 (4. Quartal 2019 bis 3. Quartal 2020) veröffentlicht. Der Stahlkonzern habe für das Gesamtjahr einen Umsatz von 28,9 Mrd Euro erwirtschaftet, 31,2% weniger als im Vorjahr und deutlich weniger als erwartet (30,8 Mrd Euro). Das Unternehmen habe einen Nettoverlust von 5,5 Milliarden Euro gemeldet. thyssenkrupp habe gesagt, dass im derzeitigen Umfeld kein Spielraum für eine Dividendenausschüttung bestehe. Darüber hinaus habe das Unternehmen angekündigt, dass es 11.000 Stellen, d.h. rund 10% seiner Gesamtbelegschaft, abbauen müsse.

Einschätzungen von Analysten

- Die Munich Re (ISIN: DE0008430026, WKN: 843002, Ticker Symbol: MUV2, Nasdaq OTC-Symbol: MURGF) sei bei der Société Générale auf "halten" herabgestuft worden (Kursziel: 250 Euro).
- Vonovia (ISIN: DE000A1ML7J1, WKN: A1ML7J, Ticker-Symbol: ANN, NASDAQ OTC-Symbol: DAIMF) sei habe bei Jefferies auf "kaufen" heraufgestuft worden (Kursziel: 66 Euro).
- Delivery Hero (ISIN: DE000A2E4K43, WKN: A2E4K4, Ticker-Symbol: DHER) habe bei der DZ BANK eine Kaufempfehlung (Kursziel: 110 Euro) erhalten.
- Siemens (ISIN: DE0007236101, WKN: 723610, Ticker-Symbol: SIE, NASDAQ OTC-Symbol: SMAWF) sei bei der Société Générale auf "halten" herabgestuft worden (Kursziel: 115 Euro) (19.11.2020/ac/a/m)






 
 
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