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Europäische Indices eröffnen am Dienstag deutlich niedriger




18.02.20 11:45
XTB

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Die wichtigsten Aktienindices in Europa starteten den heutigen Handel niedriger, nachdem die asiatischen Märkte deutlich nachgaben, so die Experten von XTB.

Der italienische FTSE MIB (ISIN: IT0003465736, WKN: 145814) sei ein Ausreißer, da die UBI Banca (ISIN: IT0003487029, WKN: 813518, Ticker-Symbol: BPD) bei einem überraschenden Übernahmeangebot von Intesa Sanpaolo (ISIN: IT0000072618, WKN: 850605, Ticker-Symbol: IES, Nasdaq OTC-Symbol: IITSF) über 25% steige. Bergbau-, Automobil- und Technologieaktien würden die Verluste anführen, während die Versorger am besten abschneiden würden.

Der DAX (ISIN: DE0008469008, WKN: 846900) habe heute nahe der wichtigen Marke von 13.650 Punkten eröffnet. Der Kurs habe sich zu Beginn der europäischen Sitzung erholt und im Intraday-Handel bei 13.718 Punkten ein Hoch erreicht. Allerdings habe das Momentum nicht aufrechterhalten werden können und der deutsche Leitindex habe sich unter 13.700 Punkte zurückgezogen. Der DAX habe später die 13.650 Punkte getestet und es sehe so aus, als ob der heutige Handel innerhalb der Spanne zwischen 13.650 und 13.700 Punkten stattfinden könnte. Die untere Grenze der Overbalance-Struktur bei 13.600 Punkten stelle die endgültige Unterstützung dar. Für heute stünden keine wichtigen Daten an, daher könnten sich die Händler auf die Nachrichten über das Coronavirus konzentrieren.

Unternehmensnachrichten

Die heutigen Daten hätten gezeigt, dass die europäischen Autoverkäufe um 7,4% und die Neuwagenzulassungen um 7,5% im Jahresvergleich zurückgegangen seien. Dieser Einbruch komme nach dem Inkrafttreten der neuen Emissionsvorschriften von Anfang 2020. Die Verkäufe von Daimler (ISIN: DE0007100000, WKN: 710000, Ticker-Symbol: DAI, Nasdaq OTC-Symbol: DDAIF) seien um 10,1% zurückgegangen, während Volkswagen (ISIN: DE0007664039, WKN: 766403, Ticker-Symbol: VOW3, NASDAQ OTC-Symbol: VLKPF) nur einen Rückgang von 0,1% verzeichnet habe. BMW (ISIN: DE0005190003, WKN: 519000, Ticker-Symbol: BMW, NASDAQ OTC-Symbol: BAMXF) habe wiederum einen Anstieg von 3,8% aufgewiesen.

Infineon (ISIN: DE0006231004, WKN: 623100, Ticker-Symbol: IFX, Nasdaq OTC-Symbol: IFNNF) bewege sich nach der Warnung von Apple (ISIN: US0378331005, WKN: 865985, Ticker-Symbol: APC, Nasdaq-Symbol: AAPL) zusammen mit anderen europäischen Chip-Aktien nach unten. Der iPhone-Hersteller habe gesagt, dass die Umsatzprognosen für das Quartal verfehlt werden könnten. Der Coronavirus-Ausbruch verlangsame die Produktion und schwäche die chinesische Nachfrage.

Die Deutsche Börse AG (ISIN: DE0005810055, WKN: 581005, Ticker-Symbol: DB1, NASDAQ OTC-Symbol: DBOEF) habe heute vor der europäischen Eröffnung die Ergebnisse für das Gesamtjahr 2019 veröffentlicht. Der Nettoumsatz von 2,94 Mrd. EUR habe den Schätzungen entsprochen, ebenso wie der bereinigte Gewinn je Aktie von 6,03 EUR. Der bereinigte Konzerngewinn habe sich auf 1,105 Mrd. EUR belaufen. Das Unternehmen habe gesagt, dass es für 2020 ein Nettoumsatzwachstum von mindestens 5% erwarte, während der bereinigte Nettogewinn auf 1,2 Mrd. EUR steigen sollte.

Analystenreaktionen

- Siemens (ISIN: DE0007236101, WKN: 723610, Ticker-Symbol: SIE, NASDAQ OTC-Symbol: SMAWF) sei bei der NORD LB auf "kaufen" heraufgestuft worden (Kursziel: 126 EUR).
- Die Deutsche Bank ihre Kaufempfehlung für Linde (ISIN: IE00BZ12WP82, WKN: A2DSYC, Ticker-Symbol: LIN) aufrechtgehalten (Kursziel: 235 EUR).
- Die Deutsche Börse AG sei bei der Commerzbank auf "kaufen" heraufgestuft worden (Kursziel: 174 EUR). (18.02.2020/ac/a/m)






 
 
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