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Europäische Börsen reagieren negativ auf US-Zölle




31.05.19 15:58
XTB

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Gestrige kurzfristige Gewinne der europäischen Börsen sind aufgrund der neuen Handelsausrichtung von Donald Trump über die Nacht zunichte gemacht worden und die Weltbörsen befinden sich in einer Abwärtsbewegung, so die Experten von XTB.

Die Kursverluste seien in ganz Europa zu sehen gewesen. Der DAX (ISIN: DE0008469008, WKN: 846900) habe die größten Verluste verzeichnet. Die Automobilindustrie habe aufgrund der mexikanisch-amerikanischen Handelssituation zu den am schlechtesten abgeschnitten Sektoren gehört.

Die Entscheidung von Trump, Zölle auf mexikanische Waren zu erheben, sei für die US-Autohersteller besonders schlecht. Dies liege daran, dass Mexiko ein wichtiger Produktionsstandort für die US-amerikanischen Automobilhersteller sei, einschließlich General Motors (ISIN: US37045V1008, WKN: A1C9CM, Ticker-Symbol: 8GM, NYSE-Symbol: GM). Die Zölle dürften sich in höheren Preisen für in Mexiko hergestellte Teile niederschlagen. US-Autobauer würden wiederum mit höheren Inputkosten konfrontiert sein, was sich negativ auf ihre Gewinne auswirke, wenn sie diese Kostensteigerungen nicht auf die Verbraucher übertragen würden. Unabhängig von ihrer Reaktion sei heute mit einer höheren Volatilität der Autoherstelleraktien zu rechnen.

Wirecard (ISIN: DE0007472060, WKN: 747206, Ticker-Symbol: WDI, Nasdaq OTC-Symbol: WRCDF) sei eines der am schlechtesten abschneidenden DAX-Mitglieder am Freitagmorgen. Abgesehen von der Zunahme der Risikoaversion scheine die Aktie auch vom Handelsblatt-Bericht unter Druck gesetzt zu werden. Laut der deutschen Wirtschaftszeitung, werde das Unternehmen von der Staatsanwaltschaft als Zahlungsabwickler für den von Skandalen betroffenen FX-Broker Option888 angesehen. Wirecard habe darauf geantwortet, dass es allen Kunden die erforderliche Sorgfalt auferlege und alle Beziehungen beende, die nicht den gesetzlichen, behördlichen oder internen Vorschriften entsprechen würden.

Es sei kein Geheimnis, dass die Allianz (ISIN: DE0008404005, WKN: 840400, Ticker-Symbol: ALV, Nasdaq OTC-Symbol: ALIZF) versuche, durch M&A zu expandieren. Jedoch habe die deutsche Versicherungsgesellschaft Schwierigkeiten wichtige Geschäfte zu finden. Trotzdem sei das Unternehmen ziemlich aktiv, wenn es um kleinere Geschäfte gehe. Erst kürzlich sei bekannt geworden, dass die Allianz das allgemeine Versicherungsgeschäft von der Legal & General Group (ISIN: GB0005603997, WKN: 851584, Ticker-Symbol: LGI) für rund 305 Millionen Euro kaufen werde. Darüber hinaus werde das deutsche Unternehmen einen verbleibenden Anteil von 51% an der LV General Insurance Group erwerben. (31.05.2019/ac/a/m)






 
 
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