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Europäische Aktienmärkte: Korrektur fortgesetzt




13.02.18 09:13
Nord LB

Hannover (www.aktiencheck.de) - An den wichtigsten europäischen Aktienmärkten setzte sich in der vergangenen Woche die Korrektur fort, so die Analysten der Nord LB.

Während der EURO STOXX 50 auf den tiefsten Stand seit fast einem Jahr gefallen sei, habe der DAX erstmals seit gut fünf Monaten die Marke von 12.000 Punkten getestet, habe diese Unterstützung aber bisher behaupten können. Verkaufsdruck sei vor allem von der Sorge über unerwartet kräftige Zinssteigerungen ausgegangen. Dabei bereite - zumindest für den Euro-Raum - weniger das immer noch sehr niedrige Zinsniveau Kopfzerbrechen, sondern eher das rapide Tempo des Anstiegs der Renditen. Nach der Umkehr der führenden US-Aktienindices am Freitag, die nach schwächerer Eröffnung im Plus geschlossen hätten, bestehe allerdings auch an den europäischen Aktienbörsen Hoffnung auf eine Erholung nach den deutlichen Verlusten der Vortage.

Die Anlegerstimmung dürfte vor allem durch die zur Veröffentlichung anstehenden Wirtschaftsdaten beeinflusst werden, und hier vor allem durch die Angaben zur Entwicklung der Teuerung. Die USA würden dabei am Mittwoch, wenn Inflationsdaten für den Monat Januar veröffentlicht würden, im Fokus stehen. Befürchtungen, die US-Notenbank FED könne Anzeichen einer sich beschleunigenden Inflation zum Anlass nehmen, ihre Politik der allmählichen Leitzinsanhebungen zu verschärfen, seien der Auslöser für die laufende Korrektur an den Börsen gewesen. Daneben würden aber auch die zahlreichen Unternehmensabschlüsse die Aufmerksamkeit der Investoren auf sich ziehen.

Zuletzt habe es hier in Europa einige Enttäuschungen gegeben, die mit der Euro-Stärke in unmittelbarem Zusammenhang gestanden hätten. Der seit einiger Zeit insbesondere gegenüber dem US-Dollar ausgesprochen feste Euro bremse zunehmend die Gewinndynamik der stark im außereuropäischen Ausland aktiven Firmen und wirke sich nachteilig auf ihre Wettbewerbsfähigkeit aus, was sich in verhaltenen Ausblicken widerspiegle. Insgesamt würden sich die meisten Unternehmen aber in einer recht guten wirtschaftlichen Verfassung befinden, was sich in Verbindung mit wieder gesunkenen Bewertungen und attraktiven Dividendenrenditen ihrer Aktien stützend auf die Kurse auswirken sollte.

Erfahrungsgemäß würden die Börsen nach deutlichen Kursverlusten, wie sie zuletzt zu beobachten gewesen seien, aber eine gewisse Zeit der Bodenbildung brauchen, um wieder in einen Aufwärtstrend zurückzukehren. So dürfte zunächst noch eine Phase mit erhöhter Volatilität vor den Marktteilnehmern liegen, wobei es je nach Nachrichtenlage auch nochmals Kursausschläge nach unten geben könne. (Ausgabe vom 12.02.2018) (13.02.2018/ac/a/m)






 
 
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