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Europäische Aktien werden am Freitag gemischt gehandelt




14.02.20 15:35
XTB

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Die Aktienmärkte in Europa eröffnen am Freitag gemischt, so die Analysten von XTB.

Zwei Stunden nach der Markteröffnung liege die Mehrheit der Blue-Chip-Indices jedoch etwas niedriger. Das Ausmaß der Rückgänge sei jedoch recht gering. Die heute veröffentlichten BIP-Zahlen aus Deutschland hätten gezeigt, dass die deutsche Wirtschaft im letzten Quartal 2019 stagniert habe. Das Ausbleiben der Kontraktion könne angesichts der katastrophalen Industriedaten für Dezember als etwas positiver bewertet werden.

Der DAX (ISIN: DE0008469008, WKN: 846900) habe während des Übernachthandels ein Allzeithoch getestet, habe es allerdings nicht halten können. Zu Beginn der europäischen Handelssitzung sei es zu einem "Pullback" gekommen. Die Rückgänge seien leicht oberhalb der Widerstandszone gestoppt worden, die sich beim 161,8% Fibo-Niveau bewegt habe, wobei die äußere Korrektur am 5. Februar (bei 13.700 Punkten) begonnen habe. Dies sei das Schlüsselniveau, das während der heutigen Sitzung zu beobachten sei, und falls man einen Durchbruch unterhalb dieses Niveaus sehe, werde sich die Aufmerksamkeit auf das Niveau bei 13.650 Punkten legen. Eine höhere Volatilität werde bei der Eröffnung der Wall Street-Sitzung (15:30 Uhr) erwartet.

Unternehmensnachrichten

Wirecard (ISIN: DE0007472060, WKN: 747206, Ticker-Symbol: WDI, Nasdaq OTC-Symbol: WRCDF) habe heute vor der Eröffnung der Handelssitzung die Ergebnisse für das Gesamtjahr 2019 gemeldet. Das deutsche Zahlungsunternehmen habe einen Umsatz von 2,8 Mrd. EUR erzielt, somit seien die Schätzungen der Analysten übertroffen worden. Das EBITDA für das Gesamtjahr sei mit 785 Mio. EUR um 1% schwächer ausgefallen als erwartet. Das Unternehmen habe den Ausblick für das Jahr 2020 bestätigt und erwarte ein EBITDA in der Größenordnung von 1 bis 1,12 Mrd. EUR. Hierbei handele es sich allerdings nur um vorläufige Ergebnisse. Der geprüfte Bericht werde am 8. April veröffentlicht.

Daimler (ISIN: DE0007100000, WKN: 710000, Ticker-Symbol: DAI, Nasdaq OTC-Symbol: DDAIF) werde weltweit rund 300.000 Mercedes-Benz-Fahrzeuge wegen Brandgefahr zurückrufen. Zu den betroffenen Modellen würden einige E-Klasse- und CLS-Fahrzeuge gehören, die zwischen 2015 und 2019 gebaut worden seien. In Deutschland würden 105.000 Fahrzeuge zurückgerufen.

James von Moltke, Chief Financial Officer der Deutschen Bank (ISIN: DE0005140008, WKN: 514000, Ticker-Symbol: DBK, NYSE-Symbol: DB), habe gesagt, dass die Bank aggressiv negative Zinssätze für Firmenkunden weitergebe und mit wohlhabenden Privatkunden über die Erhebung negativer Zinsen auf ihre Einlagen spreche.

Analystenreaktionen

- Bernstein bewertet die Aktie von METRO (ISIN: DE000BFB0019, WKN: BFB001, Ticker-Symbol: B4B) mit "Marktleistung" (Kursziel: 11,50 EUR).
(14.02.2020/ac/a/m)







 
 
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