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Europäische Aktien steigen dank optimistischer Stimmung




15.09.20 12:25
XTB

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Die europäischen Indices konnten die anfänglichen Verluste ausgleichen, nachdem die ZEW-Konjunkturerwartungen für die Eurozone und Deutschland die Markterwartungen übertroffen hatten, so die Experten von XTB.

Der ZEW-Index für Deutschland sei in diesem Monat auf 77,4 gestiegen, den höchsten Stand seit Mai 2000, verglichen mit den Schätzungen der Analysten von 69,8, was ein Zeichen für eine spürbare Erholung der größten europäischen Volkswirtschaft sein könnte. Unterdessen sei die Stimmung für die Eurozone auf ein 16-Jahreshoch von 73,9 gestiegen.

An der Brexit-Front hätten die britischen Abgeordneten im Unterhaus mit 340 zu 263 Stimmen das Binnenmarktgesetz verabschiedet, welches nun in die obere Kammer, das House of Lords, übergeben werde. Premierminister Johnson habe gesagt, die vorgeschlagene Gesetzgebung sei "wesentlich", um die wirtschaftliche und politische Integrität Großbritanniens zu erhalten. Der britische Arbeitsmarkt habe im August einen Rückschritt gemacht, da die Arbeitslosenquote in den drei Monaten bis Juli von 3,9 auf 4,1% angestiegen sei, habe das Office for National Statistics mitgeteilt.

Der DAX (ISIN DE0008469008/ WKN 846900) sei nach der Veröffentlichung des heutigen ZEW-Berichts gestiegen und nähere sich der Obergrenze des Dreiecksmusters bei 13.300 Punkten. Sollte es den Bullen gelingen, dieses Niveau zu durchbrechen, könnte der nächste Widerstand bei 13.570 Punkten getestet werden. Gelinge es den Verkäufern hingegen, die Kontrolle am Markt zu übernehmen, wäre ein Rückgang zur unteren Grenze der Formation möglich.

Die Daimler AG (ISIN DE0007100000/ WKN 710000) werde laut den Gerichtsunterlagen 2,2 Milliarden Dollar zahlen, um die von der US-Regierung durchgeführte Untersuchung zum Dieselskandal und die Ansprüche von 250.000 US-Fahrzeugbesitzern zu klären. Die Aktie der Daimler AG sei gestern von dem Widerstand bei 47,40 Euro abgeprallt. Heute könne man sehen, dass sich die Abwärtsbewegung fortsetze. Wenn es den Verkäufern gelinge, das Momentum aufrechtzuerhalten, wäre eine Abwärtsbewegung in Richtung der großen Unterstützung bei 41,21 Euro möglich. Im Falle eines Durchbruchs nach oben läge der nächste wichtige Widerstand bei 51,72 Euro.

Die Deutsche Bank AG (ISIN DE0005140008/ WKN 514000) plane, die Kreditvergabe an Rohstoffhändler im Nahen Osten zu erhöhen, auch wenn sich ihre Konkurrenten nach einer Welle der jüngsten Ausfälle in der Branche zurückziehen würden, um dazu beizutragen, den Umfang ihres regionalen Geschäfts zu verdoppeln. Der Kreditgeber möchte den Umfang der Einnahmen aus der Region in den nächsten fünf bis sechs Jahren verdoppeln.

Die Navistar International Corp. Habe gesagt, dass das Übernahmeangebot von TRATON SE (ISIN DE000TRAT0N7/ WKN TRAT0N), der Lkw-Sparte von Volkswagen (ISIN DE0007664039/ WKN 766403), in Höhe von 3,6 Milliarden Dollar das Unternehmen deutlich unterbewerte. Eine mögliche Übernahme würde die Wettbewerbsfähigkeit von VW gegenüber Unternehmen wie Daimler und Volvo im Lkw-Sektor stärken. (15.09.2020/ac/a/m)






 
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