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Kolumnist: Daniel Schäfer

Der Euro als Profiteur gestiegener Volatilität




03.09.15 14:29
Daniel Schäfer

Momentan ist es nicht leicht, die richtigen Anlageentscheidungen zu treffen. Die Märkte sind augenblicklich sehr nervös, vor allem ausgelöst durch die Furcht einer sich abkühlenden chinesischen Wirtschaft. Hinzu kommen schwache Konjunkturdaten aus den USA. Aus diesem Konglomerat nähren sich zurzeit die Zweifel an einer baldigen Zinserhöhung der US-Notenbank Fed. Dieser Schritt, der von den meisten Marktbeobachtern für September erwartet wird, kann sich nun doch noch weiter verschieben. Bleibt er aus, wird das den Dollar weiter unter Druck setzen. Denn eine weitere Verschiebung könnte auch als Hinweis verstanden werden, dass die Fed doch größere Schwierigkeiten in der Wirtschaftsentwicklung der USA sieht.


Eurozone als sicherer Hafen?


Es scheint so, als sähen viele Anleger in der europäischen Gemeinschaftswährung einen sicheren Hafen. Denn neben den schwächeren Konjunkturaussichten in China und den Zweifeln an der Zinserhöhung der Fed sind es vor allem die Wirtschaftsdaten aus Europa, die den Euro wieder stärker werden lassen. Hoffnung macht vor allem Spanien. Die Iberer wiesen im zweiten Quartal das höchste Wachstum der Eurozone aus. Aber auch Italien konnte von der Euro-Schwäche der letzten Wochen und Monate profitieren. Vor allem aber auch der Exportnation Deutschland kommt der niedrige Euro zu Gute. Einen weiteren Anstieg der Gemeinschaftswährung dürfte die Eurozone noch verkraften, auch wenn sich die Exporte aus der Eurozone dadurch verteuern. Denn im Vergleich zum Vorjahr notiert der Euro zum Dollar noch knapp 14 Prozent tiefer. Dennoch dürften die Frankfurter Währungshüter die Entwicklung ganz genau beobachten, um das zarte Pflänzchen der Erholung in Südeuropa nicht verdursten zu lassen.


Spannung steigt


Spannend wird es für die Anleger, wie die Fed auf die Arbeitsmarktdaten reagieren wird. Diese sind zwar schwächer als erwartet ausgefallen, werden aber von Marktbeobachtern dennoch als robust angesehen, was sich nach Bekanntwerden der Daten auch in einem festeren Dollar niederschlug. Die Arbeitsmarktentwicklung hat in der Regel einen starken Einfluss auf die Geldpolitik der US-Notenbank.


Es ist also in den nächsten Tagen und Wochen mit einigen interessanten Bewegungen im Devisenmarkt zu rechnen. Wer gleich von der Entwicklung mehrerer Währungspaare profitieren will, sollte einen Blick auf die Strategien von United-Signals.com werfen. Diese folgen dem Total-Return-Ansatz und können marktunabhängig, d.h. sowohl in steigenden als auch fallenden Marktphasen profitieren. Kombiniert in einem Basket mit Aktien- und/oder Rohstoff-Strategien liefern Sie Anlegern zusätzliche Diversifikation und sorgen für eine breite Aufstellung durch verschiedene Märkte und Assetklassen hindurch.












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