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Kolumnist: Daniel Schäfer

Der Euro – Totgesagte leben länger




06.05.15 16:34
Daniel Schäfer

Es ist noch nicht lange her, da propagierten Analysten eine Parität zwischen Dollar und Euro. Für viele Devisenexperten war nicht die Frage, ob es dazu kommt, sondern wann. Doch mittlerweile hat sich die Gemeinschaftswährung wieder deutlich erholt und damit viele Anleger auf dem falschen Fuß erwischt.

Bis auf 1,0452 US-Dollar ging es für den Euro im März nach unten. Im April dann startete er seinen Erholungskurs und kletterte letzte Woche wieder über die Marke von 1,12 US-Dollar. Schuld für den Dollarverfall und damit den Euroanstieg ist die Veröffentlichung des US-Bruttoinlandsproduktes letzte Woche. So ist die US-Wirtschaft in den ersten drei Monaten lediglich um 0,2 Prozent gestiegen - mit anderen Worten: Stagnation. Die wenigsten Experten hatten mit derart schwachen Zahlen gerechnet. Doch bei genauerem Hinsehen sind die BIP Zahlen gar nicht so überraschend. Der US-Dollar ist in den vergangenen Monaten um gut 30 Prozent gestiegen. Man muss kein Volkswirt sein, um vorherzusehen, dass eine derart massive Aufwertung der Währung einen deutlichen Einfluss auf die amerikanische Konjunktur hat. So sind die Exporte der USA auch um über 7 Prozent eingebrochen. Hinzu kommt der harte Winter, der die US-Konjunktur fast abgewürgt hat.


Damit rückt eine Zinserhöhung der Fed zunächst in weite Ferne. Ging man noch letzten Monat davon aus, dass die US-Notenbank bald die Zinsen anheben könnte, so hat man sich von dieser Hoffnung letzte Woche vorerst verabschiedet. Die anderen kurstreibenden Faktoren, etwa der schwache Ölpreis oder die expansive Geldpolitik der EZB, spielen für viele Devisenexperten hingegen derzeit nur eine untergeordnete Rolle.


Insgesamt lässt sich festhalten, dass der Devisenmarkt mit einem Handelsvolumen von mehreren Billionen US-Dollar täglich, global den größten Markt darstellt und deshalb von jedem genauer angesehen werden sollte. Nicht zuletzt weil uns die Devisenkurse direkt oder indirekt täglich auch im realen Leben begegnen. Gut möglich, dass der Euro weiter auf 1,15 US-Dollar steigen könnte. Genauso schnell kann es aber auch wieder in die entgegengesetzte Richtung gehen.


Für den typischen Anleger sind diese Zusammenhänge oft nur schwer zu durchblicken. Doch es gibt Profis, die den Markt tagtäglich im Blick haben und von deren Know-how man als Anleger partizipieren kann. So können Anleger auf united-signals.com der SUPER DYNAMIC Strategie von WP Capital Management folgen, die schwerpunktmäßig in Währungen und Rohstoffe investiert. Die Strategie konnte YTD um 9 Prozent zulegen, im vergangenen Jahr waren es stolze 42,3%. Mit einer durchschnittlichen monatlichen Performance von rund 10 Prozent seit Auferlegung ist sie eine der erfolgreichsten Strategien auf der Plattform United Signals.









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