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Etihad Airlines storniert Bestellungen von Airbus - Salzgitter bestreitet Gespräche mit thyssenkrupp




22.05.20 14:50
XTB

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Die europäischen Aktienmärkte notieren niedriger, da sich die Spannungen zwischen China und den USA weiter verschärfen, so die Experten von XTB.

Man solle beachten, dass die britischen und US-amerikanischen Aktienmärkte am Montag wegen des Feiertags geschlossen seien. Händler könnten Positionen schließen, um zu vermeiden, dass sie nach dem langen Wochenende potenziell großen Marktbewegungen ausgesetzt seien. Das EZB-Protokoll werde heute um 13:30 Uhr veröffentlicht, aber es sei unwahrscheinlich, dass die Zentralbanker etwas zeigen würden, was die Märkte noch nicht wissen würden, und daher wahrscheinlich weitgehend ignoriert würden.

DAX (ISIN: DE0008469008, WKN: 846900) habe sich während der gesamten asiatischen Handelssitzung weiter nach unten bewegt. Der Index habe den Rückgang bei 10.875 Punkten aufhalten können und habe sich nach dem Start der europäischen Handelssitzung erholt. Da es jedoch zu Beginn der europäischen Handelssitzung keinen konkreten Grund für einen starken Sprung gegeben habe, sollten die Händler hinsichtlich der anhaltenden Erholung vorsichtig bleiben. Da heute keine größeren Veröffentlichungen geplant seien, sollten sich Anleger auf Kommentare von US-Beamten konzentrieren (z.B. Trumps Tweets). Das Downside-Risiko sei da, und falls man keinen Bruch über 11.000 Punkte sehe, könnte DAX heute auf 10.875 Punkte zurückkehren. Sollte die 11.000-Punkte-Marke nach oben durchgebrochen werden, verlagere sich die Aufmerksamkeit der Bullen auf die Zone mit 11.100 Punkten.

Laut einem Reuters-Bericht erwäge Etihad Airlines, Airbus A350-Bestellungen zu stornieren. Die Fluggesellschaft aus dem Nahen Osten gehe davon aus, dass es Jahre dauern werde, bis sich der Passagierverkehr erholt habe, und bereits bestellte Flugzeuge würden einfach veraltet sein. Abgesehen davon werde Etihad 10 Airbus A380-Jets früher als geplant aus dem Verkehr ziehen.

Salzgitter (ISIN: DE0006202005, WKN: 620200, Ticker-Symbol: SZG, NASDAQ OTC-Symbol: SZGPF) habe Gerüchte zurückgewiesen, dass es Gespräche mit thyssenkrupp (ISIN: DE0007500001, WKN: 750000, Ticker-Symbol: TKA, Nasdaq OTC-Symbol: TYEKF) über eine mögliche Akquisition gebe. Solche Gerüchte seien aufgetaucht, nachdem thyssenkrupp mitgeteilt habe, er sei in Gesprächen mit anderen Unternehmen über den Verkauf seines Stahlgeschäfts.

Fresenius Medical Care (ISIN: DE0005785802, WKN: 578580, Ticker-Symbol: FME, NASDAQ OTC-Symbol: FMCQF) habe die deutsche Staatsanwaltschaft über einen Hackerangriff informiert. Das Unternehmen habe mitgeteilt, dass persönliche Patientendaten aus seiner serbischen Niederlassung durchgesickert seien.

BMW (ISIN: DE0005190003, WKN: 519000, Ticker-Symbol: BMW, NASDAQ OTC-Symbol: BAMXF) habe bestätigt, dass es trotz einer Coronavirus-Pandemie in diesem Sommer in China mit der Herstellung eines vollelektrischen iX3-SUV beginnen werde. Das Unternehmen habe auch mitgeteilt, dass es die Produktionslinien so anpassen werde, dass sie flexibler seien und Autos, Hybride und reine Elektrofahrzeuge mit Verbrennungsmotor produzieren könnten. Daimler (ISIN: DE0007100000, WKN: 710000, Ticker-Symbol: DAI, Nasdaq OTC-Symbol: DDAIF) und Volkswagen (ISIN: DE0007664039, WKN: 766403, Ticker-Symbol: VOW3, NASDAQ OTC-Symbol: VLKPF) hätten spezielle Produktionslinien für Elektrofahrzeuge gebaut. (22.05.2020/ac/a/m)






 
 
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