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Kolumnist: Fincomm Expertenpool

"Es wird draghisch enden"




17.02.15 18:01
Fincomm Expertenpool

Marktrunde Februar
Vermögensverwalter nehmen Stellung zu aktuellen Anlage-Fragen.


Rainer Beckmann, Ficon, Düsseldorf


Für uns bleibt die Dividendenfähigkeit ein wichtiges Entscheidungskriterium beim Wertpapierkauf. Wir präferieren dividendenstarke Titel, Pharmawerte. Zu unseren derzeitigen Favoriten zählen etwa Pfizer oder Statoil. Gold muss man aus unserer Sicht haben.


Wir sind untergewichtet in Japan und Australien.


Zum Ölpreis: Der jetzige Ölpreis ist das Ergebnis nicht nur der Marktkräfte.  Da spielen die Saudis mit, Putin hat Interessen, die US-Fracking-Industrie und die US-Politik.


Zu Griechenland: Die entscheidende Frage ist, welche Konsequenzen sich aus dem weiteren Verhalten von und dem Umgehen mit Griechenland für Spanien ergeben. 


Carsten Riehemann, Albrecht, Kitta Und Co., Hamburg


Der Euro wird schwach bleiben. In Aktien sehen wir weiteres Potenzial. Einer unserer derzeitigen Favoriten ist Statoil. Zum einen, weil wir erwarten, dass die norwegische Krone steigen wird. Und zum anderen, weil wir eine Erholung des Ölpreises erwarten. Wir sind im Moment mit 30% in der Kasse, 40% Aktien und 30% Anleihen. (Unsere Zielverteilung ist 60% Aktien, 30% Renten und 10% Rohstoffe)


Zur Energie: Wir sehen ein Auseinanderdriften von Brent und WTI und glauben, dass das anhalten wird.


Zu Griechenland: Die Ansteckungsgefahr im Fall Griechenland halte ich nach wie vor für hoch.  


Winfried Walter, Schneider, Walter und Kollegen


Ich empfehle jetzt mehr als sonst eine breite Währungsstreuung. Währungen gelten heute als Anlageklasse, nicht mehr als Zusatzrisiko (Anleger sollten Sloti, Thailändische Bath haben, Gold mit  fünf bis 10 Prozent gewichten). Das Thema USA ist weitgehend ausgespielt. Ich hab grundsätzlich kein Problem mit Deflation. Deflation bedeutet Geldwertsicherheit. 


Wir erwarten eine weiter steigende Vola. Darauf sollten sich Anleger mit dem ein oder anderen   Stillhaltergeschäft einstellen.


Bei Aktien ist in der gegenwärtigen Marktphase eine Eigenschaft sehr deutlich geworden. Sie sind Wertaufbewahrungsmittel. Wo ist so viel Substanz wie hinter einer BASF?


Zur Energiefrage: Mit Blick auf die Anleihen von und um die Fracking-Industrie rate ich zur höchsten Vorsicht.


Zu Griechenland:  Ein Grexit könnte heilsam sein und die eigentliche Eskalation (der Verschuldung und der Geldpolitik) stoppen. Ich begrüße einen richtig gemachten Grexit.
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