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Erneuter Kursschub für thyssenkrupp - Deutsche Autowerte im Aufwind




16.05.19 13:15
XTB

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Die europäischen Aktienmärkte starteten den Donnerstag mit niedrigeren Kursniveaus, da die Entscheidung der USA, Huawei-Produkte zu verbieten, zu den Sorgen um den Handelskonflikt beitrug, so die Experten von XTB.

Im Westen Europas hätten die Bären dominiert, während Aktien aus Osteuropa, zum Beispiel aus Polen und Russland, bei der Eröffnung höher tendiert hätten. Bergbauunternehmen hätten am besten abgeschnitten, während Banken in den ersten Minuten der europäischen Sitzung am meisten zurückgeblieben seien.

Das Vorjahr sei geprägt von einem ungewöhnlichen Anstieg der Zahl der europäischen Wetterkatastrophen gewesen. Während Wetteränderungen oft als zufällig bezeichnet würden, würden Klimaforscher sagen, dass es wahrscheinlich sei, dass in Zukunft häufiger schwere Stürme auftreten würden. Die globale Erwärmung solle die Ursache sein. Wissenschaftler würden sagen, dass die Durchschnittstemperatur auf dem europäischen Festland seit Anfang des vorigen Jahrhunderts um fast 1,5 Grad Celsius gestiegen sei und dass mit höheren Temperaturen die Wahrscheinlichkeit für Hagelschläge steige. Um die Dinge noch schlimmer zu machen, würden diese unerwartet auftreten und damit noch mehr Schäden verursachen. All dies übe Druck auf die Versicherer aus. Während neue Versicherungsverträge voraussichtlich höhere Prämien beinhalten würden, um die höhere Wahrscheinlichkeit negativer Wettereinflüsse auszugleichen, sei es unwahrscheinlich, dass die bestehenden Verträge geändert würden. Allerdings könne eine Diskrepanz zwischen erwarteten und tatsächlichen Schäden das Nettoergebnis von Erst- und Rückversicherern, wie beispielsweise der Munich Re (ISIN: DE0008430026, WKN: 843002, Ticker-Symbol: MUV2, Nasdaq OTC-Symbol: MURGF), belasten.

thyssenkrupp (ISIN: DE0007500001, WKN: 750000, Ticker-Symbol: TKA, Nasdaq OTC-Symbol: TYEKF) sei am Donnerstagmorgen das leistungsstärkste DAX (ISIN: DE0008469008, WKN: 846900)-Mitglied. Das Unternehmen habe kürzlich angekündigt, dass es das Joint Venture mit Tata Steel aufgeben werde und stattdessen beschließen könnte, die Geschäftseinheit der Aufzugsanlagen zu verkaufen. Reuters habe heute berichtet, dass das finnische Industrieunternehmen Kone (ISIN: FI0009013403, WKN: A0ET4X, Ticker-Symbol: KC4) am Kauf der Aufzugseinheit interessiert sei. Von beiden Unternehmen sei jedoch noch keine offizielle Bestätigung gekommen.

Die deutschen Automobilhersteller würden zu Beginn der heutigen Sitzung niedriger notieren, was nach den gestrigen Kursgewinnen als eine Art Korrekturbewegung angesehen werden könne. Die gestrigen Berichte hätten darauf hingedeutet, dass US-Präsident Donald Trump seine Entscheidung zu den Autozöllen wahrscheinlich um sechs Monate verschieben werde. BMW (ISIN: DE0005190003, WKN: 519000, Ticker-Symbol: BMW, NASDAQ OTC-Symbol: BAMXF), Daimler (ISIN: DE0007100000, WKN: 710000, Ticker-Symbol: DAI, Nasdaq OTC-Symbol: DDAIF) und Volkswagen (ISIN: DE0007664039, WKN: 766403, Ticker-Symbol: VOW3, NASDAQ OTC-Symbol: VLKPF) hätten in der letzten Stunde des gestrigen europäischen Handels deutlich von dieser Nachricht proftiert. (16.05.2019/ac/a/m)






 
 
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