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Ende der Forint-Schwäche rückt näher




07.09.18 16:30
BNP Paribas

Paris (www.aktiencheck.de) - Trotz der Schwäche im Vergleich zu einigen anderen harten Währungen wie etwa US-Dollar oder Schweizer Franken: Angesichts der anhaltenden ultra-lockeren Geldpolitik der Europäischen Zentralbank schlägt sich der Euro noch recht wacker, so die Experten der BNP Paribas in einer Ausgabe von "Märkte & Zertifikate weekly".

Seit Jahresbeginn habe die Gemeinschaftswährung nur zu wenigen Währungen abwertet. Zum Ungarischen Forint (HUF) habe der Euro sogar kräftig aufgewertet und zwar um über 5 Prozent. Erst vor wenigen Wochen habe der Euro zum Forint mit einem Stand von rund 330 ein neues Allzeithoch erklommen.

Notenbank könnte Forint stützen

Zwar könnte der Euro-Aufwärtstrend zum Forint noch eine Weile anhalten, sehr wahrscheinlich erscheine dieses Szenario aber nicht. Denn der Wirtschaftsmotor in Ungarn laufe derzeit richtig rund: Die Arbeitslosenquote weise mit rund 4 Prozent ein äußerst niedriges Niveau auf und das Bruttoinlandsprodukt habe im zweiten Quartal um 4,8 Prozent zugelegt - die höchste Zuwachsrate seit 2004. Bergauf gehe es seit Monaten auch mit der Inflation; im Juli habe die Teuerungsrate um 3,4 Prozent zugelegt und damit stärker als von der Zentralbank gewünscht, die einen Wert von rund 3 Prozent anstrebe. Zwar habe die Notenbank bis zuletzt nicht mit dem Gedanken einer Leitzinserhöhung gespielt, angesichts der schwachen Währung und der zunehmenden Inflation nehme der Druck auf die Notenbank, den Leitzins von aktuell 0,9 Prozent zu erhöhen, aber spürbar zu. ("Märkte & Zertifikate weekly" Ausgabe vom 07.09.2018) (07.09.2018/ac/a/m)





 
 
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