Erweiterte Funktionen


Kolumnist: Stefan Hofmann

Emotionen und Trading




09.05.19 11:02
Stefan Hofmann

Es wird of erzählt, dass das Trading und Investmentverhalten der Masse
von Gier und Angst geleitet wird. Emotionen sind mächtig, und wenn die
Leute von ihren Emotionen versklavt werden, wird ihre Handlungsweise oft
irrational und impulsiv. Andere Emotionen wie Wut, Frustration, Stolz,
Enttäuschung, Schuld und Euphorie üben ebenfalls Einfluss auf das
Tradingverhalten aus. Erfolgreiche Trader sind sich bewusst, welchen
Einfluss Emotionen auf ihre Tradingentscheidungen haben. Es ist hilft
diesen Tradern, wenn sie berücksichtigen, wie sie von Ihren Emotionen
beeinflusst werden können.
Negative Emotionen wie Angst, Frustration, Schuld, Ärger und
Enttäuschung werden durch Stressbewältigung ausgelöst. Trading ist
Stress, und diese Emotionen spiegeln schlechte Methoden zur
Stressbewältigung wider.Anstatt den Märkten mit einem aktiven,
lösungsorientierten Ansatz zu begegnen, sind Trader oft wie benommen und
ruhelos. Sie antworten unbewusst auf den Stress, anstatt die
Entscheidung in die Hand zu nehmen und den Stress zu bewältigen. Das
führt zu negativen Emotionen und oft zu einem Teufelskreis, in welchem
weitere negative Emotionen noch schlechter bewältigt werden und weiteren
Stress verursachen. Das Ergebnis: Eine Negativ-Spirale wird gestartet.
Diese Prozesse verbrauchen psychische und emotionale Reserven, so dass
es zusehends schwerer wird, sich auf das Trading zu konzentrieren, und
es häufig zu Tradingfehlern kommt.

Auf der anderen Seite produzieren euphorische, angenehme Emotionen
Überheblichkeit. Emotionen können leicht unsere Erfolgserwartungen
beeinflussen. Wenn wir enttäuscht sind, schätzen wir unsere
Gewinnaussichten niedrig ein, und wenn wir euphorisch sind, glauben wir,
dass wir niemals falsch liegen könnten. Jemand könnte sich allmächtig
fühlen, so dass er oder sie glaubt, es wäre unmöglich, dass er etwas
falsch macht. In dieser Situation verwerfen viele Trader ihre
Risikobegrenzungen und "traden aus dem Bauch heraus" Dies kann zu
Tradingfehlern und zu impulsiven Entscheidungen führen. Es ist klug, so
gelassen und demütig wie möglich zu bleiben.

Ärger kann unsere Auffassung ebenfalls beeinflussen. Wütende Trader
neigen dazu, unvorsichtig und risikofreudig zu sein, und überflüssige
Chancen wahrzunehmen, weil sie glauben, dass sie mehr Kontrolle über die
Situation haben, als es in Wirklichkeit der Fall ist. Seien Sie
vorsichtig, wenn Sie wütend sind. Sie könnten dazu neigen, ein wenig zu
sicher über Ihre Urteilskraft für zukünftige Ereignisse zu sein, und das
könnten Sie dazu bringen, unnötige Risiken einzugehen. Es ist besser, so
gelassen und demütig wie möglich zu  bleiben. Unkontrollierte Emotionen
können einen starken Einfluss ausüben. Lassen Sie sich nicht zu sehr von
Ihren Emotionen beeinflussen. Erkennen Sie sie. Erlangen Sie Kontrolle
über sie. Je gelassener Sie traden, und je vernünftiger Ihre Einstellung
ist, desto größere Gewinne werden Sie erzielen.
(Quelle: Joe Ross)

Der Autor stellt hier lediglich Informationen zur Verfügung, es erfolgt
keine Anlageberatung, Empfehlung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf
von Vermögensanlagen. Anlagegeschäfte beinhalten Risiken, so dass die
Konsultierung professioneller Anlagenberater empfohlen wird. Wir möchten
in diesem Zusammenhang darauf hinweisen, dass ein Engagement in Aktien
(auch Hot Stocks oder Penny Stocks), Zertifikate, Fonds oder
Optionsscheine zum Teil mit erheblichen Risiko verbunden. Ein
Totalverlust des eingesetzten Kapitals kann nicht ausgeschlossen werden.

powered by stock-world.de




 

 

Aktien des Tages
  

Jetzt für den kostenfreien Newsletter "Aktien des Tages" anmelden und keinen Artikel unseres exklusiven Labels AC Research mehr verpassen.

Das Abonnement kann jederzeit wieder beendet werden.

RSS Feeds




Bitte warten...